BYD
- Alfred Maydorn - Redakteur

BYD: Plus 60 Prozent in 4 Wochen – Verkaufen? Ja, aber nur 10 Aktien

Aus der heutigen Ausgabe von Maydorns Meinung: Was tun mit einer Aktie, die in nur vier Wochen um 60 Prozent gestiegen ist? Was klingt wie ein Luxus-Problem, ist tatsächlich von enormer Bedeutung für den langfristigen Anlageerfolg. Am 31. August hatte ich an dieser Stelle geraten, Aktien des chinesischen E-Auto- und Batterieproduzenten BYD zu kaufen. Damals kostete eine Aktie 5,10 Euro. Jetzt sind es 8,20 Euro, also über 60 Prozent mehr. Da kann man doch durchaus einmal Gewinne mitnehmen, oder? Klar, kann man machen, aber das hätte man auch schon bei 7,00 Euro oder 7,50 Euro machen können. Und dann hätte man jetzt schon einen ordentlichen Gewinn verschenkt. 

Zwei Fragen

Natürlich konnte keiner wissen, dass die Aktie von BYD auf einmal so stark und so schnell steigt, aber darum geht es auch gar nicht. Es geht nicht um die Vergangenheit, sondern um die Zukunft. Die beiden Fragen, die man sich jetzt stellen muss, sind erstens: Hat die Aktie vom aktuellen Niveau aus das Potenzial für weitere Kursgewinne? Und zweitens: Würde ich die Aktie jetzt kaufen, wenn ich sie nicht schon hätte? 

Ich habe mir exakt diese beiden Fragen am vergangenen Freitag gestellt, als die Aktie von BYD bereits auf 7,50 Euro gestiegen war. Die Antworten sind relativ eindeutig ausgefallen. Weiteres Aufwärtspotenzial ist definitiv vorhanden, weil BYD nicht nur der weltweit führende Verkäufer von Elektroautos ist, sondern auch die Nummer 1 bei Elektrobussen. Darüber hinaus ist BYD hinter dem Duo Tesla/Panasonic der zweitgrößte Hersteller von Batterien für Elektroautos und will diese in Kürzen auch an andere Hersteller verkaufen. Und Monorails, also Einschienenbahnen für den öffentlichen Nahverkehr, verkauft BYD auch noch. 

Vier Aktien in einer

Mit BYD hat man praktisch vier Aktien in einer – und jeder dieser vier Geschäftsbereiche wächst dynamisch. Und nicht nur das, BYD verdient auch noch gutes Geld damit. Und zwar so viel, dass das KGV auf Basis der Gewinnprognosen für das kommende Jahr bei gerade einmal 25 liegt – wohlgemerkt nach den jüngsten Kurssteigerungen. Ein Unternehmen, das in vier Wachstumsmärkten unterwegs ist, schwarze Zahlen schreibt und mit einem KGV von 25 bewertet wird. Da lässt sich die zweite Frage, ob ich eine solche Aktie kaufen würde, wenn ich sie nicht hätte, sehr leicht beantworten: Natürlich!    

Nachkauf zu 7,50 Euro

Und dieser Erkenntnis habe ich dann auch Taten folgen lassen und die BYD-Position im E-Mobility-Depot im maydornreport aufgestockt – zum Kurs von 7,50 Euro. Dass ich mir dadurch meinen ursprünglichen Einstiegskurs von wirklich günstigen 4,28 Euro kaputtgemacht habe? Geschenkt! Dass die Aktie auch erst einmal ordentlich hätte korrigieren können? Dieses Risiko habe ich bewusst in Kauf genommen, weil auch eine Korrektur an meiner grundsätzlichen positiven Einschätzung nichts geändert hätte. Das Ziel ist es nicht, mit BYD ein paar schnelle Gewinne zu machen, sondern langfristig eine Rendite von 100, 200 oder mehr Prozent einzufahren. Das schafft man übrigens nur, wenn man eben nicht schon bei plus 60 Prozent verkauft. 

Maximal 10 Aktien verkaufen

Ich hoffe, Sie haben ihre BYD-Aktien noch nicht – zu früh – verkauft. Und das sollten Sie auch jetzt nicht tun. Und wenn doch, dann sollten Sie maximal 10 Aktien verkaufen. Denn dann können Sie mit den so erlösten gut 80 Euro ein Probe-Abo des maydornreport zum Vorzugspreis von 79 Euro abschließen und so zukünftig nicht nur meiner Strategie folgen, sondern erfahren auch noch, welche weiteren Aktien sich in meinem E-Mobility-Depot (plus 30 Prozent seit Jahresbeginn) befinden. Und Sie sind von Beginn an beim neuen Gamechanger-Depot dabei, das ich am 4. Oktober im maydornreport starten werde. In dieses Depot kommen Aktien von Unternehmen, die – wie BYD – das Potenzial haben, komplette Branchen auf den Kopf zu stellen und zum Teil sogar unser Leben zu verändern – und vielleicht auch unseren Kontostand. 

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  • Christoph Meyer -
    Mein lieber Alfred ... wenn du WIRKLICH Ahnung von der Börse hättest, würdest du dort mit EIGENEM Geld handeln und hättest den ganzen Quatsch hier gar nicht nötig. (siehe André Kostolany, div. Werke)

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