Borussia Dortmund
- Jochen Kauper - Redakteur

Borussia Dortmund: Geringe Chance auf die Meisterschaft, große Chancen für die Aktie

Die Aktie zeigt sich in den letzten Wochen wieder in einer technisch ausgezeichneten Form. Das Papier hat sich vom Rücksetzer bis auf 7,00 Euro wieder erholt und greift wieder nach der Marke von 9,00 Euro. Zwar hart der BVB nur noch kleine Chancen auf die Meisterschaft, jedoch würde sich der Titelgewinn ohnehin nur geringfügig im Aktienkurs niederschlagen.

Fakt ist: Der BVB hat die Quali für die finanziell lukrative Champions League längst in der Tasche. Zudem plant der BVB den einen oder anderen spannenden Transfercoup. Die Aktie nach wie vor günstig – zu günstig!

Nach einer Konsolidierung zwischen 8,40 Euro und 8,60 Euro hat die BVB-Aktie wieder den Weg nach oben eingeschlagen. Die nächste Hürde wartet auf das Papier im Bereich von 9,01 Euro. Wird auf diese Marke genommen, so hat die BVB-Aktie Luft bis zur Marke von 9,47 Euro!

Die Erholung der Aktie hat mehrere Gründe: Die sportlichen Qualifikation für die Champions League 2019/2020 ist in trockenen Tüchern, was dem BVB Einnahmen in Höhe von mindestens 15 Millionen Euro bescheren wird.

Zudem sind neue, interessante Spieler im Fokus, die den Kader noch besser lassen werden. Der BVB wird also wohl auch in der kommenden Saison wieder um Platz 1 oder 2 spielen.

In den letzten Jahren hatten Watzke, Zorc und Co ein hervorragendes Händchen, was die Transfers betrifft. Für die kommende Saison bahnt sich bereits jetzt der eine oder andere spannende Transfer an.

Hazard kommt, Schulz wackelt
Fast fix ist der Wechsel von Gladbachs Flügelflitzer Thorgan Hazard. "Es würde mich schon sehr überraschen, wenn es nicht klappen sollte", sagte Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl am Donnerstag. Die Gespräche mit dem BVB seien schon sehr weit. Für den zunächst für 1,5 Millionen Euro ausgeliehenen und später für acht Millionen Euro verpflichteten belgischen Nationalspieler wollten die Gladbacher ursprünglich um die 40 Millionen Euro.

Im Fokus des BVB ist auch Nationalspieler Nico Schulz von der TSG Hoffenheim. Schulz soll die größte Baustelle bei der Borussia – die Position des Linksverteidigers – schließen.

Langfristig aussichtsreich
Es bleibt dabei: Mit einem Börsenwert von 812 Millionen Euro ist der BVB im Vergleich zu anderen Clubs noch immer sehr günstig bewertet. Super-Talente Jadon Sancho wird bereits jetzt mit 80 Millionen Euro plus X gehandelt. Hinzu kommt: Die Fernsehgelder explodieren und ein Ende des Transfer-Wahnsinns ist noch nicht in Sicht! Der BVB hat eine sehr junge Truppe. Lucien Favre ist ein exzellenter Trainer mit einem guten Gespür für junge Talente. Diese steigern ihren Marktwert in der Folge immens. Gut für den BVB und gut für die Aktie!

DER AKTIONÄR hält an seinem langfristigen Kursziel von 11,50 Euro fest.

 

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