- Nikolas Kessler - Redakteur

Blackrock interessiert sich für Bitcoin & Co – Startschuss für die Mega-Rallye?

Der Kryptomarkt ist am Dienstagvormittag auf breiter Front im Aufwind. Unter den 100 größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung finden sich am Dienstagmorgen fast ausschließlich Gewinner. Rückenwind kommt dabei von einer Meldung, wonach sich der Vermögensverwalter Blackrock genauer mit dem Kryptowährungen und der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie beschäftigen will.

Blackrock-CEO Larry Fink hat inzwischen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt, dass sich eine Arbeitsgruppe mit der Thematik auseinandersetzt. Er betonte aber auch, dass er bislang keine „riesige Nachfrage nach Kryptowährungen“ von Seiten der Kunden spüre.

Dass sich der Blackrock Bitcoin und Co nun doch genauer anschaut, ist in doppelter Hinsicht bemerkenswert: Zum einen ist das Unternehmen mit einem verwalteten Vermögen von rund 6,3 Billionen Dollar nicht nur der größte Vermögensverwalter der Welt, sondern auch der weltgrößte Anbieter von ETFs. Dieser Umstand nährt Hoffnungen auf eine baldige Einführung von Bitcoin- und Krypto-ETFs, die institutionellen und privaten Investoren den Zugang zum Kryptomarkt erheblich erleichtern würden.

Zum anderen deutet es auf einen Sinneswandel beim Blackrock-Management um Larry Fink hin: Der Blackrock-Chef galt bisher als Bitcoin-Gegner und hat die Kryptowährung noch vor rund einem halben Jahr mit kriminellen Machenschaften wie Geldwäsche in Verbindung gebracht.

Hoffnung auf massive Rallye neu angefacht

Was wachsense Interesse des weltgrößten Vermögensverwalters an Krypto-Assets dürfte auch Spekulationen über einen Eintritt weiterer institutioneller Investoren in den Kryptomarkt neue Nahrung liefern. Krypto-Experte Ran Neu-Ner bezeichnete den Schritt bei Twitter als „aufregend“ – wenn die institutionellen Schwergewichte erst einmal einsteigen, werde die Rallye aus dem Jahr 2017 „wie eine Aufwärm-Übung“ aussehen.

Bereits in der Vorwoche hatte sich Bitcoin-Guru Dr. Julian Hosp zuversichtlich geäußert, dass sein bullishes Bitcoin Kursziel von 60.000 Dollar bis Jahresende noch erreicht wird – Voraussetzung sei jedoch ein „massives positives Ereignis“ wie beispielsweise die Einführung von Bitcoin-ETFs. Ohne einen solchen Impuls werde es hingegen „definitiv etwas länger dauern“, bis sein Kursziel erreicht wird.

Bitcoin vor Kaufsignal

Allein die Hoffnung auf einen möglichen Zufluss institutioneller Gelder in den Kryptomarkt wirken bereits kurzfristig wie ein Katalysator für den Bitcoin-Kurs: Auf 24-Stunden-Sicht steht ein Plus von rund fünf Prozent zu Buche. Damit nähert er sich nun wieder dem massiven Widerstand im Bereich von 6.850 Dollar an.

Ein nachhaltiger Sprung über diese Hürde wäre ein wichtiges Kaufsignal und könnte für Anschlussgewinne sorgen – im Musterdepot von bitcoin report premium liegen wir unter anderem beim Bitcoin mit einer Stop-Buy-Order auf der Lauer.

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Hinweis auf potenzielle Interessen­konflikte gemäß §34b WpHG:

Autor Nikolas Keßler hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin. Herausgeber Bernd Förtsch hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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