Bayer
- Maximilian Völkl

Bayer-Aktie: Es fehlt nicht mehr viel

Die Aktie des Pharma- und Chemiespezialisten Bayer notiert derzeit nur noch knapp unterhalb des Allzeithochs. Die anhaltenden Übernahmespekulationen in der Branche unterstützen den Kurs. Zudem bestätigte die US-Investmentbank Goldman Sachs die Kaufempfehlung.

Analyst Ian Abbott hat die Einstufung für Bayer vor einem Hämophilie-Kongress in Melbourne auf „Buy“ mit einem Kursziel von 120 Euro belassen. Länger wirkende, rekombinante Faktor-VIII-Produkte dürften bis zum Jahr 2020 auf einen Marktanteil von 25 bis 30 Prozent kommen. Abbott glaubt, dass der Marktanteil von Bayer, Novo Nordisk und Sobi/Biogen auf Kosten von Baxter und CSL zunehmen wird.

Vor dem Ausbruch

Charttechnisch ist der Ausbruch für die Bayer-Aktie zum Greifen nahe. Der leichte Abwärtstrend wurde durchbrochen, das Allzeithoch ist im Visier. Dank der anhaltenden Übernahmespekulationen in der Pharmabranche ist das Interesse der Investoren an Titeln wie Bayer derzeit groß. Sollte das DAX-Schwergewicht tatsächlich ins Blickfeld der zahlungskräftigen Konkurrenz geraten, würde der Kurs in die Höhe schießen.

Top-Pick

Bayer-Konkurrenten wie Roche, Novartis oder Merck weisen eine deutlich höhere Marktkapitalisierung auf als Bayer und könnten eine Übernahme durchaus schultern. Doch mit dem breiten Produktportfolio und den eigenen strategischen Akquisitionen ist die Bayer-Aktie auch ohne Übernahmefantasie nach wie vor ein Top-Investment. Eine aktuelle und detaillierte Einschätzung der Aktie finden sie in der Ausgabe 21/14 von DER AKTIONÄR.

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