BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Übernahme der Bayer-Sparten abgeschlossen – was ist jetzt zu tun?

Der Chemieriese BASF ist zu einem führenden Konzern im Agrargeschäft aufgestiegen. Denn die Ludwigshafener haben nun auch noch die Übernahme des Gemüsesaatgutgeschäfts von Bayer abgeschlossen. Die Leverkusener mussten sich von einigen Sparten trenne, um grünes Licht für den Monsanto-Deal zu erhalten.

BASF verfügt nun über Bereiche, die im vergangenen Jahr Umsätze im Volumen von 2,2 Milliarden Euro erzielt haben. Dafür zahlte BASF satte 7,6 Milliarden Euro. Denn mit den Bayer-Sparten holt sich BASF nicht nur 24 Kulturen und rund 2.600 Gemüsesorten ins Haus, sondern auch eine sehr gut aufgestellte Forschungs- und Entwicklungsplattform. Der Chemiekonzern wird auf einen Schlag ein bedeutender Player im Markt für Saatgut und Digital Farming, zwei Bereiche, die in den kommenden Jahren immer wichtiger werden dürften.

Charttechnisch weiter schwach
Auch wenn die mittel- bis langfristigen Aussichten für BASF auch sind – aktuell ist die Aktie aufgrund des deutlich angeschlagenen Charts eher kein Kauf. Wer bereits investiert ist, sollte den Stopp bei 75,00 Euro beachten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Fairer Wert 82,00 Euro

Die Anteile des Chemieriesen BASF arbeiten – erneut – daran, nach monatelanger Talfahrt nun endlich einen nachhaltigen Boden auszubilden. Unterstützung gibt es dabei von einem aktuell wieder etwas freundlicheren Marktumfeld sowie von weiteren Kaufempfehlungen: heute von der HSBC und von Berenberg. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Wie sicher ist jetzt die Dividende?

Die Aktie des Chemieriesen BASF fällt und fällt – und damit steigt natürlich Stück für Stück auch die ohnehin schon sehr attraktive Dividendenrendite des Blue Chips. Doch inwieweit ist die Gewinnbeteiligung für die Anteilseigner im Zuge der deutlichen Ergebnisrückgänge im laufenden Jahr überhaupt … mehr