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BASF: Analysten sehen schwarz – Aktie trotzdem robust

Die Aktie von BASF schlägt sich zum Wochenauftakt in einem schwierigen Marktumfeld relativ gut. Dabei belastet heute die Meldung, wonach Monsanto und Bayer über einen Deal sprechen. Darüber hinaus wurden heute zwei negative Analystenkommentare von Goldman Sachs und Kepler Cheuvreux veröffentlicht.

So hat das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die DAX-Titel nach einem Bericht zu Gesprächen mit Monsanto über das Agrarchemiegeschäft auf "Reduce" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Analyst Christian Faitz betonte, BASF und Bayer seien die einzig vernünftigen Partner für die Zukaufpläne des US-Saatgutherstellers in diesem Bereich. Die drei Unternehmen sind bei der geplanten Megafusion von Dupont und Dow Chemical und der anvisierten Übernahme von Syngenta durch den chinesischen Konzern ChemChina außen vor geblieben. Faitz hält eine Allianz von BASF und Monsanto für die wahrscheinlichere Variante.

Goldman rät zum Verkauf
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihr Anlagevotum für die BASF-Papiere nach einer Chemie-Branchenkonferenz auf "Sell" belassen. Das Kursziel liegt mit 69,50 Euro aber weiter über dem aktuellen Kursniveau. Analyst Jaideep Pandya erklärte in einer Branchenstudie, dass die Endmärkte der Chemiekonzerne eher etwas insgesamt schwächelten, wenngleich es Wachstum in Nischen gebe. Die Kommentare zur Nachfrage in einzelnen Regionen der Welt hätten weitestgehend nicht überrascht.

Chartbild weiter aussichtsreich
Das Marktumfeld ist für BASF weiter schwierig und könnte noch längere Zeit herausfordernd bleiben. Allerdings sollte dies angesichts der schwachen Aktienkursentwicklung der vergangenen Monate und der aktuell günstigen Bewertung bereits eingepreist sein. Anleger können wegen des aussichtsreichen Chartbildes dennoch auf eine Fortsetzung der Erholung setzen (Stopp: 55,50 Euro). Zudem winkt eine stattliche Dividendenrendite von mehr als vier Prozent.

(Mit Material von dpa-AFX)

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