Barrick Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Barrick Gold: Überraschung!

Der weltgrößte Goldproduzent Barrick Gold hat seine Schulden bereits deutlich zurückgefahren. Und der Konzern arbeitet weiter daran, seine Bilanz aufzubessern. Dazu dürften auch im laufenden Jahr weitere Unternehmensteile verkauft werden. Die Produktion dürfte darunter in den nächsten Jahren deutlich leiden.


Doch obwohl sich der Konzern einen rigorosen Sparkurs verordnet hat, scheinen Übernahmen kein Tabu-Thema mehr zu sein. Executive Chairman John Thornton hat in seinem ersten Interview seit rund einem Jahr wieder optimistischer in die Zukunft geblickt. „Wenn man zurück ist von der Intensivstation, dann ist es für die Gesundheit und die Reputation wichtig, dass transparent ist, in dem, was man tut“, sagte er.


Akquisitionen im Gespräch


Thornton will Barrick zu einer der besten Gesellschaften machen. Und deshalb habe man auch Szenarien bezüglich Akquisitionen durchgespielt. Allerdings sei es noch nicht so weit, dass man kurz vor einer Übernahme stehe. „Das erste, was wir diesbezüglich tun, muss auch ein Erfolg sein“, sagte Thornton. Das, was sich der Konzern nicht leisten könne, sei ein weiteres Fiasko.


Mit anderen Worten: Barrick wird sich ein mögliches Übernahemziel genau aussuchen. Ob man sich dabei auf den nordamerikanischen Kontinent konzentrieren werde, wo ein Großteil der zum Kerngeschäft gehörenden Minen liegt, oder ob man sich auch an exotischere Orte wie Afrika wagen wird, ließ Thornton offen. Auf die Frage, ob sich Barrick auch in eine andere Richtung als Gold öffnen werde, war die Antwort übrigens ziemlich deutlich: Auf absehbare Zeit nicht.


Die Aktie von Barrick Gold liegt im Musterdepot von DER AKTIONÄR bereits deutlich im Plus. Doch die Aktie ist weiter aussichtsreich. Noch nicht investierte Anleger nutzen Kursrücksetzer zum Aufbau einer Position bei dem weltgrößten Goldproduzenten.


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