Barrick Gold
- DER AKTIONÄR

Barrick Gold: Kaufsignale voraus

Der Kurs von Barrick Gold konsolidiert. So wie Gold, Silber und alle anderen Minenaktien. Das Erfreuliche in einem Bullenmarkt: Mit Konsolidierungen verdient man Geld, denn hier bieten sich günstigere Kurse und damit attraktive Einstiegsmöglichkeiten. Bis zum Hoch von vor zwei Wochen können mit dem momentanen Kurs schon acht Prozent Gewinn gemacht werden. Und es ist noch viel mehr möglich, denn charttechnisch hat Barrick einiges zu bieten.

Die 200-Tage-Linie war ein entscheidender Bereich in den letzten Monaten. Nicht selten entschied sich der Kurs in ihrer unmittelbaren Nähe die Richtung zu ändern. Aktuell ist der Kurs des weltgrößten Goldproduzenten Barrick Gold marginal unter die 200-Tage-Linie gefallen. Das ist aber nicht zwingend ein Grund weiter unten nach dem Wendepunkt zu suchen. Die 200-Tage-Linie hat in der Vergangenheit öfter Fehlsignale geliefert. In den Beispielen im Chart hat der Kurs einige Male einen kurzzeitigen Durchbruch vollzogen. Wenige Tage später ging die Bewegung aber wieder in die andere Richtung.

Des Weiteren befindet sich das 61,8 Prozent Fibonacci Retracement, ausgehend von der 16,50 Dollar-Marke, knapp unter der 200-Tage-Linie. Nicht selten werden Konsolidierungen an dieser Unterstützung beendet.

Das Golden-Cross

Einige Male wurde in der Vergangenheit bereits das bevorstehende Golden Cross bei Barrick erwähnt. Das Szenario, bei dem die 50-Tage-Linie die 200-Tage-Linie von unten schneidet, rückt immer näher. Im August hat sich der Abstand halbiert und derzeit verläuft die 50-Tage-Linie bei 16,80 und die 200-Tage-Linie bei 17,20 Dollar. Das sollte dem Kurs einen ordentlichen Schub geben und viele Käufer auf der Long-Seite in den Markt holen.

Bruch des langfristigen Abwärtstrends

Einen weiteren starken Ausbruch dürfte Barrick machen, sollte demnächst der langfristige Abwärtstrend nach fünf langen Jahren durchbrochen werden. Beginnend im Jahr 2012, schreit er mittlerweile förmlich danach aus dem Markt genommen zu werden. Einige Male scheiterte die Aktie dieses Jahr bereits am Durchbruch, allerdings werden die Anläufe häufiger und die Rücksetzer kleiner. In Folge des gescheiterten Angriffs im August letzten Jahres verlor die Aktie knapp 40 Prozent. Im April 2017 scheiterte erneut ein Anlauf und der Kurs korrigierte - im Vergleich nur noch - 25 Prozent. Anfang September scheiterte der letzte Angriff und bis jetzt verlor Barrick knapp sieben Prozent an Wert. Die Signale stehen auf Ausbruch. Mutige Anleger antizipieren diese Bewegung und bauen eine erste Position auf.

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