Deutsche Bank
- Werner Sperber - Redakteur

Aktionärsbrief: Die Deutsche Bank ist die gefährlichste der Welt

Der Aktionärsbrief verweist auf den Internationalen Währungsfonds (IWF). Der stellt fest: Kein anderes Finanzinstitut stellt für das weltweite Finanzsystem ein so großes Risiko dar wie die Deutsche Bank. Für Deutschland sieht das Urteil besser aus, denn der Anteil der ausfallgefährdeten Kredite sei in Deutschland im internationalen Vergleich niedrig und weiter sinkend. Die Deutsche Bank braucht mehr Eigenkapital, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Vorstandsvorsitzender John Cryan sagte, eine weitere Kapitalerhöhung sei nicht notwendig. Er gehe davon aus, das notwendige Kapital organisch aufbauen zu können.

Charttechnisch ist die Aktie der Deutschen Bank massiv über-verkauft. Die Krise bei den italienischen Banken sorgt jedoch für extrem schlechte Stimmung der Anleger bei Bank-Aktien. Der Aktionärsbrief hält deshalb einstellige Kurse bei der Aktie der Deutschen Bank für möglich.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Doch kein Postbank-Verkauf?

Obwohl Deutsche-Bank-CEO John Cryan bei der jüngsten Vorlage der Jahreszahlen kein Wort zur Postbank verlor, brennt das Thema den Anlegern weiter unter den Nägel: Im Raum steht ein Verkauf der Tochter oder eine Reintegration in den Mutterkonzern. JPMorgan hat sich jetzt zur Postbank geäußert. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Muss Ackermann zahlen?

Die derzeitige Krise der Deutschen Bank könnte auch durch Fehlverhalten ehemaliger Vorstände verursacht worden sein. Das zumindest prüft die Bank selbst. Bis zum 18. Mai sollten Aktionäre Klarheit haben, ob der Konzern deshalb von mehreren Ex-Vorständen Geld zurückfordern kann. Dann lädt das … mehr