Aurelius
- Markus Horntrich - Chefredakteur

Aktien-Musterdepotwert Aurelius: Der nächste Deal ist perfekt

Kurz nach der Aufnahme im Aktien-Musterdepot geht es bei AURELIUS mit guten Nachrichten Schlag auf Schlag. Mit der Schweizer Tochter connectis verkaufen die Münchener eine weitere Tochter. Die erwartete Sonderdividende dürfte nach diesem erneuten Superdeal noch üppiger ausfallen. Zudem will Aurelius Aktien zurückkaufen.
Verkauf nach Frankreich
Käufer des Schweizer ICT-Dienstleister connectis AG und dessen kleiner Schwestergesellschaft SOFTIX AG, beide mit Sitz in Bern, ist die SPIE-Gruppe (Cergy-Pontoise/Frankreich). Die SPIE-Gruppe ist ein führender, unabhängiger europäischer Multi-Service-Dienstleister in den Bereichen Elektro und Informationstechnik, Mechanik und Gebäudetechnik. Mit 37.000 Mitarbeitern weltweit erzielte SPIE im Jahr 2013 einen Umsatz von 4,6 Milliarden Euro. Im Bereich ICT ist SPIE auf dem europäischen Markt bisher in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden vertreten. Mit connectis als Nummer zwei auf dem Schweizer ICT-Markt erhält SPIE den strategischen Zugang zu diesem lukrativen und hochinteressanten Markt.
Kaufpreis 40 Millionen Euro
Der Kaufpreis entspricht einem Enterprise Value von 48,0 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet etwa 40 Milllionen Euro. Die Transaktion wird sich für AURELIUS deutlich positiv auf das Ergebnis des dritten Quartals auswirken. AURELIUS hatte connectis 2008 von der Schweizer Sunrise-Gruppe erworben, seither die Marktposition des Unternehmens konsequent verbessert und connectis von Platz fünf zum zweitgrößten ICT Anbieter der Schweiz ausgebaut. Hierzu hat connectis mit Unterstützung von AURELIUS in den letzten Jahren auch einige Zukäufe getätigt. connectis bietet seinen Kunden Lösungen für sichere Netzwerke und Applikationen in der Sprach-, Daten- und Videokommunikation sowie der Welt von Unified Communications und Workspace Management Services. Im Jahr 2013 erzielte das Unternehmen Umsätze in Höhe von 132,4 Millionen Schweizer Franken bei einer operativen normalisierten EBITDA-Marge von 5,7 Prozent. „Uns gelingt hiermit bereits der vierte erfolgreiche Exit in 2014. Auch für den Rest des Jahres erwarten wir eine anhaltend rege Transaktionstätigkeit", so Dr. Dirk Markus, Vorstandsvorsitzender von AURELIUS.
Hohe Dividende lockt
Wie üblich wird AURELIUS einen Teil des Erlöses im Rahmen einer Sonderdividende an die Aktionäre ausschütten. Zudem plant der Vorstand den Rückkauf eigener Aktien. Zur Regeldividende, die für 2013 0,70 Euro betrug dürfte noch einmal ein ordentlicher Batzen dazukommen. In der Regel schütten die Münchener 50 Prozent der Erlöse als Sonderdividende aus. Rechnet man allein die beiden letzten Verkäufe über mindestens 70 Millionen Euro, könne die Dividende für 2014 Richtung sieben Prozent gehen. Da der Markt sich heute von seiner freundlicheren Seite zeigen dürfte, geht DER AKTIONÄR davon aus, dass die Aktie angesichts der guten Nachrichten deutlich zulegen kann. Die hohe Dividende dürfte zudem Dividendenjäger auf den Wert aufmerksam machen.

 

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