Aixtron
- Michael Schröder - Redakteur

Aixtron: Achtung, wichtiger Termin für Anleger, Trader und Shortseller!

Die Aixtron-Aktie hat sich in den letzten Wochen ähnlich wie die Wettbewerber aus der Peergroup von ihren Dezember-Tiefs lösen können. In den vergangenen Tagen ist der Kurs in den Konsolidierungsmodus übergegangen. Frischen Schwung wird es am kommenden Dienstag (26. Februar) geben. Dann gibt es aktuelle Zahlen für 2018 und einen Ausblick auf das laufende Jahr. Ein wichtiger Termin für Investoren, Trader und Leerverkäufer.

DER AKTIONÄR geht aber davon aus, dass Aixtron seine erst mit den Neunmonatszahlen modifizierten Prognosen sogar übertreffen kann: Bei Umsätzen in Höhe von 262 Millionen Euro und einem ein EBIT von knapp 36 Millionen Euro dürfte am Ende ein Gewinn je Aktie von 0,33 Euro zu Buche stehen. Spannend wird es in Sachen Ausblick. Kann der Vorstand die Investoren mit seiner Prognose für 2019 überzeugen, dürfte eine ähnliche Kettenreaktion starten wie im Oktober nach den Neunmonatszahlen: Die Investoren kaufen die Aktie, der Kurs springt an, die Leerverkäufer werden gezwungen, ihre Positionen einzudecken, die Aufwärtsbewegung beschleunigt sich.

 Umsatz
in Mio. €
EBIT
in Mio. €
Gewinn je Aktie
in €
2017 230,4 4,9 0,06
2018e 262,0 36,0 0,33
2019e
290,0 45,5 0,35


Ein Blick auf die Peergroup zeigt, dass sich die engsten Wettbewerber wie Cree und Veeco in den letzten Wochen, genauer seit dem Startschuss zur Aufholjagd am zweiten Weihnachtsfeiertag, deutlich Boden gut machen konnten. Dabei wird aber auch deutlich, dass die Aixtron-Aktie im direkten KGV-Vergleich noch Luft nach oben hat.

Aktie
Börsenwertakt.KGV KGVPerformance
in Mrd. €Kurs19e20eseit 27.12.18
Aixtron 1,05 9,30€ 27 26 9,4%
Cree 5,31 51,79$ 102 49 31,0%
Veeco 0,50 11,37$ 49,2%

 

Was passiert am Dienstag? Im Idealfall für die Bullen passt der Ausblick. Hier sollte nach einem verhaltenen ersten Halbjahr das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte wieder Fahrt aufnehmen. Dann ist wie im Oktober mit einem Short-Squeeze zu rechnen. Seit Kurzem befinden sich die Shorties bereits auf dem Rückzug. Es befinden sich aber noch immer 12,6 Prozent der Anteile in Händen, die auf fallende Kurse hoffen.

Wer auf der Long-Seite agieren will, sollte die Position aber mit einem engen Stopp absichern. Denn wenn Vorstand Grawert die Meßlatte für  2019 in den Augen der Investoren zu Tief ansetzt, dann ist ein Test des jüngsten Verlaufstiefs bei 7,64 Euro nicht auszuschließen. DER AKTIONÄR hält aber an seinem Fazit fest und bleibt bei Aixtron im Bullenlager.

 

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