Aixtron
- Michael Schröder - Redakteur

Aixtron: Ruhe vor dem nächsten Sturm

Neuigkeiten zur operativen Entwicklung und frische Analysteneinschätzungen gab es bei Aixtron in den letzten Tagen keine. Auch bei den Transaktionen der Leerverkäufer fehlen nennenswerten Veränderungen. Die Folge: Die Aktie tritt auf der Stelle.

Nach dem Short Squeeze, der die Aixtron-Aktie innerhalb weniger Tage um mehr als 50 Prozent nach oben getrieben hat, ist der Kurs wieder zurückgefallen. Im Bereich um neun Euro scheint sich der Wert nun zu stabilisieren.

Schaut man sich die Analystenschätzungen einmal genauer an, dann erkennt man die breite Streuung der Prognosen für das laufende Jahr – vor allem beim Gewinn: Während der Umsatz den Experten zufolge zwischen 257 und 266 Millionen Euro liegen sollte, geht die Schere beim Gewinn je Aktie mit 0,16 bis 0,37 Euro deutlicher auseinander. DER AKTIONÄR hat seine Gewinnschätzungen überarbeitet und rechnet nun mit einem Gewinn je Aktie von 0,34 Euro (bisher: 0,23 Euro / Vorjahr: 0,06 Euro). Beim Umsatz lautete die Prognose weiter 266,3 Millionen Euro (Vorjahr: 230,4 Millionen Euro). 

Das Fazit hat Bestand: Aus fundamentaler Sicht wären zweistellige Notierungen mehr als gerechtfertigt. Mit dem Sprung über die Marke von 9,50 Euro würde das passende charttechnische Kaufsignal mit Ziel 10,50 und 11,50 Euro generiert. Risikobewusste Anleger können mit einer engen Absicherung bei 8,50 Euro auf ein erneutes Comeback der Bullen spekulieren.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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