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- Andreas Deutsch - Redakteur

"Darum steigt der DAX auf 27.000 Punkte"

Nach zwei ganz starken Jahren waren die Anleger verwöhnt. Doch mittlerweile ist Ernüchterung eingekehrt. Nach Einschätzung von Profis wie Max Otte und Peter E. Huber bietet die aktuelle Schwäche für langfristig orientierte Anleger eine klare Kaufchance. „Der DAX hat viel Potenzial“, so Huber.

„Die Bewertung von Aktien ist im historischen Vergleich alles andere als hoch“, so Huber beim Experten-Gifel des AKTIONÄR, der in der vergangenen Woche in Frankfurt stattfand. „Wir haben die Shiller-KGVs seit 1880 errechnet. Daraus ergibt sich für den DAX ein Kursziel bis 2025 von rund 27.000 Punkten. Wohlgemerkt: Das entspräche der fairen Bewertung des DAX.“

Falls allerdings die Zinsen so niedrig blieben, dann kann es laut dem Star-Fondsmanager von StarCapital gut sein, dass es eine Überbewertung bei Aktien geben wird. „Sprich: Der DAX kann in den kommenden elf Jahren noch stärker steigen.“

Kaufen, wenn die Kanonen donnern

Auch Max Otte ist bullish für Aktien. „Wenn die Ukraine-Krise gelöst wird, sind schnell Kurse jenseits der 12.000-Punkte-Marke drin“, meint der Vermögensverwalter und Fondsmanager.

Die aktuelle Korrektur sieht er als Chance für Anleger: „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“, sagt Max Otte. „Gerade die letzten Tage haben etliche DAX-Titel wieder deutlich attraktiver werden lassen. BMW, Allianz, E.on sind nun günstig zu haben. Derzeit bietet sich auch die Gelegenheit, an Stars aus der zweiten Reihe wie zum Beispiel Fielmann oder Fuchs Petrolub zu halbwegs vertretbaren Preisen heranzukommen.“

Was Max Otte und Peter E. Huber sowie die anderen Börsen-Asse Dirk Müller und Robert Halver derzeit noch empfehlen, lesen Sie in der neuen Ausgabe des AKTIONÄR, die Sie hier kaufen können.

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