Der deutsche Leitindex kennt zum Jahresauftakt 2026 nur eine Richtung und lässt nun sogar die nächste magische Hürde hinter sich. Getrieben von neuen Konjunkturdaten aus Übersee und der Aussicht auf ein Ende der Zinssorgen greifen Anleger beherzt zu. Doch Experten warnen bereits vor einer paradoxen Lage und neuen Risiken am Horizont.
Der DAX
Mit einem Plus von 0,92 Prozent auf 25.122,26 Zählern ging der Leitindex aus dem Tag und auch der MDAX
Trotz geopolitischer Spannungen ist zum Jahresbeginn die Börsenstimmung weltweit von Zuversicht geprägt. Risiken rücken allerdings zunehmend in den Fokus und die Luft könnte schnell dünner werden.
Angesichts der Entwicklung der Weltwirtschaft mute es paradox an, dass die Aktienmärkte aufblühten, kommentierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. "Aber man darf nicht vergessen, dass der gegenwärtige Umbau der Weltwirtschaft enorme Investitionen in Gang setzt." Dabei verwies er etwa auf staatliche Infrastrukturprogramme oder auch den weltweiten KI-Technologiewettlauf.
Der Angriff der USA auf Venezuela sorgte bisher ebenfalls nicht für Verunsicherung. Vielmehr wird auf sinkende Ölpreise gehofft, denn das ist gut für die Weltwirtschaft, könnte den Inflationsdruck mindern und weitere Zinssenkungen nach sich ziehen. Chefvolkswirt Kater verwies trotzdem auf die Gefahren. Die Liste der Risiken umfasse weitere militärische Konflikte bis hin zu einer ausufernden Kreditvergabe an KI-orientierte Technologiefirmen.
Mit Blick auf Europa schloss der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
In den USA zeigten sich die wichtigsten Indizes uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial
Enthält Material von dpa-AFX
07.01.2026, 18:04