Coca-Cola nach Kurssprung: Messi sorgt für Extra-Schub

Coca-Cola nach Kurssprung: Messi sorgt für Extra-Schub
Foto: Parilov / Shutterstock
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Sarina Rosenbusch 14.01.2026, 12:41 Sarina Rosenbusch

Die Coca-Cola-Aktie läuft wieder. Mit dem Sprung über den GD50 haben die Papiere ein frisches Kaufsignal generiert. Eine wichtige Rolle spielte dabei Lionel Messi. Ein lockerer Spruch des Fußballstars in einem TV-Interview reichte aus, um das Interesse der Anleger wieder auf den Getränkeriesen zu lenken.

In einem Interview mit LUZU TV verriet Messi beiläufig, dass er sich abseits des Spielfelds gelegentlich ein Glas Alkohol gönnt, um zu entspannen und sich zu amüsieren.  „Ich mag Wein. Und wenn nicht den üblichen, dann bevorzuge ich Wein und Sprite zusammen, damit es schneller wirkt.“ 

Die Erwähnung von Sprite, das zur Coca-Cola-Familie gehört, sorgte für erhöhte Aufmerksamkeit in den sozialen Medien und offenbar auch für steigende Nachfrage. Laut Athlon Sports habe Messis Aussage den Absatz von Sprite spürbar angekurbelt. In der Folge legte die Coca-Cola-Aktie nach dem Interview um rund 4,5 Prozent zu – was einem Marktwertzuwachs von nahezu 13 Milliarden Dollar entspricht.

Besonders pikant an der ganzen Sache: Ausgerechnet Pepsi, der größte Rivale von Coca-Cola, war während eines Großteils von Messis Karriere einer seiner wichtigsten Sponsoren.

Kein Einzelfall

Mit mehr als 511 Millionen Followern in den sozialen Netzwerken verfügt Messi über eine enorme Reichweite. Welche Strahlkraft solche Promi-Aussagen haben können, hat man bereits in der Vergangenheit gesehen: Im Jahr 2021 hatte Cristiano Ronaldo auf einer Pressekonferenz keine Lust auf Cola und schob die Flaschen demonstrativ beiseite. Für den Getränkeriesen hatte diese einfache Geste zeitweise milliardenschwere Kursverluste zur Folge. 

Vekaufspläne gestoppt

Darüber hinaus machen interne News die Runde. Wie die Financial Times berichtet, hat Coca-Cola die Pläne zum Verkauf der Kaffeekette Costa Coffee wohl vorerst aufgegeben. Hintergrund sollen zu niedrige Gebote von Finanzinvestoren sein. Coca-Cola hatte Costa Coffee im Jahr 2018 für 5,1 Milliarden Dollar übernommen, um seine Position im globalen Kaffeemarkt im Wettbewerb mit Starbucks und Nestlé zu stärken.

The Coca-Cola Company (WKN: 850663)

Coca-Cola bleibt ein defensiver Baustein im Depot. Mit dem Sprung über die 50-Tage-Linie hat sich das Chartbild wieder deutlich aufgehellt, auch wenn sich der gestoppte Kaffeeketten-Verkauf kurzfristig negativ auf den Kurs auswirken könnte. Anleger bleiben an Bord.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: The Coca-Cola Company.

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