PayPal ist spätestens seit dem jüngsten Kursrutsch nach den Quartalszahlen vom einstigen Tech-Liebling zum Sorgenkind an der Wall Street mutiert. Mit Aktienkursen um den Bereich von 40 Dollar nähert sich der Technologie-Titel wieder dem Niveau aus der Zeit des Börsengangs nach der Abspaltung von Ebay. Doch im heutigen Handel gibt der Kurs richtig Gas.
So haben die Papiere zum Auftakt in die neue Handelswoche zur Abwechslung mal wieder mit einem Kurssprung für positive Schlagzeilen gesorgt. Der Hintergrund sind nun allmählich aufkommende Übernahmespekulationen. Die Anteilscheine des amerikanischen Zahlungsdienstleisters stiegen in der Spitze um knapp zehn Prozent und notierten zuletzt 7,5 Prozent im Plus bei 44,77 US-Dollar. Damit reduzierten sie ihr Minus im laufenden Börsenjahr immerhin auf nur noch 23 Prozent. Seit ihrem Zwischenhoch im Oktober 2025 hatten die PayPal-Aktien nahezu die Hälfte an Wert eingebüßt.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, weckt der Kursverfall beim Pionier digitaler Zahlungen das Interesse potenzieller Käufer. Das Unternehmen habe angesichts des Kaufinteresses von verschiedenen Seiten Gespräche mit Banken geführt. Mindestens ein großer Konkurrent habe ein Auge auf Paypal als Gesamtunternehmen geworfen, während andere Interessenten nur an bestimmten Vermögenswerten interessiert seien. Ein Deal sei aber nicht sicher, hieß es weiter.
Einer der größten Prügelknaben der vergangenen Handelswochen an den US-Börsen hat nun endlich zu einer deutlichen Gegenbewegung angesetzt. Ob diese Erholung eher ein Strohfeuer bleiben dürfte oder ob es sich gerade jetzt lohnen dürfte, sich ein paar Anteilscheine des Zahlungsdienstleisters in das Portfolio zu legen, erfahren Sie exklusiv in dem AKTIONÄR-Plus-Artikel: PayPal: Value‑Trap oder Value‑Chance?
Enthält Material von dpa-AFX
Heute, 20:25