Der Aktie von OMV glückte kürzlich endlich der Ausbruch über den hartnäckigen Widerstandsbereich bei knapp unter 50 Euro. Seither hat der Kurs kräftig Boden gut machen können. Und die vorgelegten Zahlen für das abgelaufene Jahr und die anhaltend hohe Dividende, die der Energie- und Chemieriese seinen Anteilseignern zukommen lässt, kommen ebenfalls gut an.
OMV hat im Geschäftsjahr 2025 operativ weniger verdient als im Vorjahr. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis nach dem CCS-Ansatz belief sich auf 4,6 Milliarden Euro und lag damit rund zehn Prozent unter dem Vorjahreswert. Der auf die Aktionäre entfallende Überschuss ging um sieben Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zurück.
Dennoch sollen die Anteilseigner erneut großzügig am Ergebnis beteiligt werden. Der Vorstand will der Hauptversammlung eine Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie vorschlagen. Das CCS-Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten erreichte im vergangenen Jahr 5,94 Euro.
Die geplante Ausschüttung setzt sich aus einer regulären Dividende von 3,15 Euro sowie einer Sonderdividende von 1,25 Euro zusammen. Damit bewegt sich der Dividendenvorschlag in etwa auf dem Niveau der Markterwartungen, die im Vorfeld teilweise bei rund 4,45 Euro je Aktie gelegen hatten. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau bei knapp 52 Euro errechnet sich daraus eine satte Dividendenrendite von 8,4 Prozent.
DER AKTIONÄR bleibt für die Anteilscheine von OMV nach wie vor positiv gestimmt. Der Energie- und Chemieriese ist sehr gut aufgestellt und verfügt über eine solide Bilanz. Die Chancen stehen gut, dass der Konzern die traditionell stattliche Dividende auch in den kommenden Jahren auf einem hohen Niveau halten wird. Damit bleiben die OMV-Titel für Dividendenjäger eine attraktive Wahl. Zudem überzeugt die Aktie derzeit auch aus charttechnischer Sicht. Kurzum: Die günstig bewerteten OMV-Papiere bleiben kaufenswert (Stopp: 38,00 Euro).
Heute, 08:01