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- Marion Schlegel - Redakteurin

Yahoo: Aktie knickt ein – die Gründe

Auch anderthalb Jahre nach ihrem Amtsantritt kämpft Yahoo -Chefin Marissa Mayer mit Problemen bei dem Internet-Pionier. Im Schlussquartal setzte sich der Rückgang der wichtigen Werbeeinnahmen fort. Yahoo büßte insbesondere bei den grafischen Anzeigen ein, den sogenannten Bannern. Die Börsianer waren unzufrieden. Nachbörslich fiel die Aktie am Dienstag um vier Prozent.

Umsatzrückgang

Der gesamte Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Dollar zurück, wie Yahoo am Sitz im kalifornischen Sunnyvale berichtete. In der Folge schrumpfte der operative Gewinn. Nur dank geringerer Steuern und lohnender Beteiligungen konnte Yahoo den Gewinn unter dem Strich um 28 Prozent auf 348 Millionen Dollar steigern. Auch ein Patentverkauf besserte die Kasse auf.


Harte Konkurrenz

Yahoo sieht sich bei der Jagd nach Werbegeldern harter Konkurrenz von Rivalen wie Google oder Facebook ausgesetzt. Mayer versucht seit ihrem Amtsantritt im Sommer 2012, mit neuen Inhalten sowie Zukäufen wie der Blog-Plattform Tumblr dagegenzuhalten. Dies soll mehr Nutzer anlocken und damit am Ende auch zu höheren Werbeeinnahmen führen. Bislang blieb der durchschlagende Erfolg aber aus.

 

Mit Stopp absichern

Bis Anfang Januar kannte die Aktie von Yahoo nahezu nur eine Richtung – die nach oben. Zuletzt ist das Papier aber unter Druck geraten. Dies dürfte sich nach Veröffentlichung der Zahlen zunächst fortsetzen. Anleger sichern ihre Position mit einem Stopp bei 22,70 Euro nach unten ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

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