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- Nikolas Kessler - Redakteur

Vor Übernahme durch Fox: Sky wächst kräftig – vor allem in Deutschland

Der britische Pay-TV-Anbieter Sky hat am Donnerstag zahlen für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2016/17 präsentiert. Demnach ist vor allem die Zahl der Abonnenten stärker gestiegen als erwartet. Unter dem Strich hat das Unternehmen aber trotzdem weniger verdient.

Insgesamt hat Sky im ersten Halbjahr mehr als 500.000 neue Nutzer gewonnen – mehr als die Hälfte davon in Deutschland und Österreich. Der Umsatz ist dadurch um sechs Prozent auf 6,4 Milliarden Pfund (7,5 Milliarden Euro) gestiegen, wobei das Unternehmen auch von schwachen Pfund profitiert hat.

Da Sky zuletzt jedoch deutlich mehr für die Übertragungsrechte der englischen Premier League bezahlen musste, ist das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 461 Millionen Pfund (543 Millionen Euro) gesunken. Sky-Chef Jeremy Darroch äußerte sich jedoch zufrieden und sieht sein Unternehmen auf einem guten Weg – sowohl was die Umsetzung der Strategie als auch die Prognose für das Gesamtjahr betrifft.

Sky vor Übernahme durch Fox

Da Sky vor der Übernahme durch 21st Century Fox steht, spielten die Zahlen am Aktienmarkt kaum eine Rolle. Der US-Medienkonzern hält bereits einen Anteil von 39 Prozent an Sky und möchte sich den Rest für insgesamt 11,2 Milliarden Pfund (13,1 Milliarden Euro) einverleiben. Die Anleger fürchten jedoch ein Scheiteren des Deals wegen regulatorischer Hürden, weshalb die Aktie nach wie vor unterhalb des Übernahmeangebots von 10,75 Pfund notiert.

Die AKTIONÄR-Empfehlung (Ausgabe 51/2016) 21st Century Fox kann dagegen kräftig zulegen und notiert auf 12-Monats-Hoch. Investierte Anleger lassen die Gewinne laufen.

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