Volkswagen
- Jochen Kauper - Redakteur

Volkswagen startet neuen Angriff auf Tesla – Elektro-Crossover für 18.000 Euro

Während die Aktien von Daimler und BMW nahe ihrer Tiefs notieren, hat das Papier von VW zuletzt den Weg nach oben eingeschlagen. Grund für den Aufwärtsmove waren mehrere gute News des Autobauers. Mit Mobileye zusammen schickt man selbst fahrende Autos in Konkurrenz zu Googles Waymo in Israel auf die Straßen. VW ist auch der Allianz  ("Apollo") rund um den chinesischen High-Tech-Konzern Baidu beigetreten. Zusammen mit 50 anderen Firmen wir man das Thema autonomes Fahren weiter entwickeln.

Auf Augenhöhe mit Tesla
Am Donnerstag berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg, VW wolle sein Modellportfolio um einen Elektro-Crossover erweitern. Der Elektroflitzer soll nur 18.000 Euro kosten. Damit würden die Wolfsburger ihr Angebot an emissionsfreien Fahrzeugen, die günstiger sind als die die Renner von First Mover Tesla ausweiten. Der Verkauf werde irgendwann nach 2020 beginnen, so der VW-Plan. VW rechne mit einem jährlichen Absatz des Elektroflitzers von rund 200.000 Stück. Damit wäre der deutsche Autohersteller bei der Produktion auf dem gleichen Niveau wie derzeit das teurere Modell 3 von Tesla. VW lehnte eine Stellungnahme ab.

 

 

200-Tage-Line verteidigen
Die VW-Aktie kann sich zumindest weiter über der wichtigen 200-Tage-Linie halten. Diese gilt es zu verteidigen. Wer investiert ist, bleibt dabei. Stoppkurs: 145 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Thomas Lembke -
    Auf Augenhöhe mit Tesla ?? Nur durch die Aussage, dass irgendwann nach 2020 ein Auto auf den Markt kommen soll?? Ich gründe auch ne Firma und sage irgendwas über Elektroautos. Mal sehen, wer Anteile kauft..

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Matthias J. Kapfer | 0 Kommentare

VW: Die Absatzzahlen in China sind beängstigend

Der PKW-Absatzmarkt China ächzt unter den Zollstreitigkeiten mit den USA. Erstmals wurden im Reich der Mitte weniger Autos verkauft als im Vorjahr. VW-Chef Herbert Diess hat das Problem bereits erkannt und kurzerhand die Zuständigkeiten für das China-Geschäft an sich genommen. Die Risiken sind … mehr