ThyssenKrupp
- Thomas Bergmann - Redakteur

ThyssenKrupp-Aktie: 30 Prozent Potenzial

Ein Wechsel des Analysten bei der französischen Großbank Société Générale könnte sich am Mittwoch positiv auf den Kurs der ThyssenKrupp-Aktie auswirken. So hat der "Neue" das Kursziel für den Stahlhersteller gleich einmal um 40 Prozent angehoben und die Aktie entsprechend von "Hold" auf "Buy" hochgestuft.

Wie aus der Studie vom Dienstag hervorgeht, erhöht Analyst Christian Georges das Kursziel seines Vorgängers von 21,00 auf 33,50 Euro. Er traue der Aktie des Industriekonzerns damit ein Aufwärtspotenzial von etwa 30 Prozent zu. Zur Begründung hieß es, dass der Beitrag des Stahlgeschäftes zum operativen Ergebnis im Schnitt auf etwa 30 Prozent fallen dürfte. Zuvor habe dieses in den letzten zehn Jahren etwa zur Hälfte zum Gewinn beigetragen. Das höhere Ziel reflektiere auch die aktuellen durchschnittlichen Bewertungsmultiplikatoren der Branchenunternehmen.

Rücksetzer zum Einstieg nutzen

Die Einschätzung des Experten deckt sich mit der des AKTIONÄR. Vorstand Heinrich Hiesinger hat an den richtigen Stellschrauben gedreht. Bekommt er die Kosten im Stahlgeschäft weiter nach unten und setzt sich das Wachstum in den Industriesparten fort, dürften nicht nur die Gewinne deutlich steigen, sondern auch der Kurs. In einem schwachen Gesamtmarkt könnte die Aktie aber noch einmal für 22/23 Euro zu haben sein.

(mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das erwarten die Experten

Nach den starken Zahlen des Weltmarktführers ArcelorMittal hat die Aktie von ThyssenKrupp zuletzt deutlich zugelegt. Am morgigen Dienstag gewährt der DAX-Konzern nun selbst Einblick in die Bücher. Gelingt eine positive Überraschung, könnte dies auch charttechnisch der Befreiungsschlag sein. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Wird das der nächste Deal?

Der Umbau bei ThyssenKrupp ist in vollem Gang. Unter dem Druck des Großaktionärs Cevian muss Konzernchef Heinrich Hiesinger dafür sorgen, dass der Konzern endlich zukunftsfähig wird. Die schwache Kursentwicklung der Aktie soll dann Vergangenheit sein. Die Stahlfusion mit Tata dürfte deshalb noch … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: So schaut die Zukunft aus

Der Zeitplan für die Stahlfusion mit Tata musste verschoben werden. Hinter den Kulissen rüstet sich ThyssenKrupp aber bereits für die Zeit ohne das langjährige Herzstück des Konzerns. Vorstandschef Heinrich Hiesinger muss seine Strategie möglichst schnell umsetzen, um den unzufriedenen Großaktionär … mehr