Tesla
- Marion Schlegel - Redakteurin

Tesla Motors: Aktie rauscht nachbörslich in die Tiefe

Die Aktie des kalifornischen Elektroauto-Herstellers Tesla ist am Abend gehörig unter Durck geraten. Zwar waren die Zahlen auf den ersten Blick nicht so schlecht, der Markt hatte aber mehr erwartet. Obwohl das Unternehmen im dritten Quartal die Rekordzahl von 5.500 seiner Elektrolimousinen Model S ausgeliefert hat, rauschte die Aktie am Dienstag nachbörslich um elf Prozent in die Tiefe. Anleger hatten mit noch höheren Verkaufszahlen gerechnet.

Nach wie vor Verluste

"Die Nachfrage nach dem Model S nimmt in Nordamerika und Europa weiterhin zu", erklärte Firmengründer und -chef Elon Musk in einem Brief an die Aktionäre. Tesla war nach seinem Erfolg in den USA im August nach Übersee gegangen. Insgesamt lieferte das Unternehmen 1.000 Autos an europäische Kunden aus.

Deutschland ist einer der Schlüsselmärkte beim Europavorstoß. Hier kostet das Model S ab 72.000 Euro. Um die Verkäufe anzukurbeln, will Musk bis Mitte kommenden Jahres ein deutschlandweites Netz an Ladestationen aufziehen.

Tesla ist die Erfolgsgeschichte unter den Elektroauto-Herstellern: Der Umsatz lag mit 431 Millionen Dollar im Quartal fast neunmal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Tesla schaffte es jedoch nicht aus den roten Zahlen. Immerhin konnte das Unternehmen den Verlust von 111 Millionen auf 38 Millionen Dollar eindämmen.

Kein Neueinstieg

Die Aktie ist nun gehörig angeschlagen. Bereits vor einigen Tagen ist der Wert unter den Stoppkurs des AKTIONÄR bei 115,00 Euro gerutscht und wurde mit einem Gewinn von mehr als 250 Prozent verkauft. Ein Neueinstieg drängt sich derzeit nicht auf.

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