TRIG Social Media AB
- Martin Mrowka - Redakteur

Stockholm IT Ventures sucht neue Blockchain-Wege - Aktie in Turbulenzen

In den vergangenen Tagen hat der schwedische Technologie-Konzern Stockholm IT Ventures (SITV, ehemals TRIG Social Media) mal wieder für Turbulenzen gesorgt. Nachdem Ende Januar ein neuer Verwaltungsrat an Bord kam, wurde am Donnerstag vor einer Woche die beabsichtigte Millionen-schwere Übernahme der Wyrify Blockchain-Zahlungstechnologie rückgängig gemacht. Der Penny Stock stürzte daraufhin mal wieder in die Tiefe. Wie geht's weiter? 

Laut Mitteilung der Schweden habe Wyrify nicht alle Bedingungen der Due Dilligence des Millionen-Deals erfüllt, Personen hätten sich zudem vertragswidrig in Blogs geäußert. Wyrify dementiert die Vorwürfe und bezichtigt Stockholm IT Ventures wiederum des Vertragsbruchs. Eine Schlammschlacht.

Strategische Partnerschaft mit Cryptotech

SITV werde in Nacka Strand mit einem neuen Partner weitermachen. "Unsere Expansion in das Kryptowährungs-Mining mit sauberer Energie ist für Stockholm IT Ventures und seine Aktionäre eine interessante Weiterentwicklung", sagte Anthony Norman, CEO von Stockholm IT Ventures. Mit dem norwegischen Unternehmen Cryptotech AS sei man eine vielversprechende strategische Technologie-Partnerschaft eingegangen. Weiterhin in der Pipeline steht der ICO der eigenen Kryptowährung Bytemine, der für Ende Februar anvisiert ist.

Die Schweden, die sich seit einigen Monaten "auf das saubere und effiziente kostengünstige Kryptowährungs-Minen spezialisiert" haben, gaben gestern zudem bekannt, dass die Tochter Block Trade Technology in einen langfristigen Vertrag mit Colabitoil Sweden AB eingetreten ist, einem Unternehmen, das auf erneuerbare (Diesel-)Kraftstoffe spezialisiert ist.

Aktienkurs dümpelt im Cent-Bereich

Der Aktienkurs von Stockholm IT Ventures stürzte von 0,10 Euro ab und vegetiert seit Tagen nun um 0,04 Euro, nachdem er im Dezember mit Blockchain-Fantasie als Rückenwind schon mal bis auf 0,21 Euro angezogen war. Solange das Unternehmen seine Blockchain-Pläne nicht umsetzt, handelt es sich nur um Lippenbekenntnisse des Managements. DER AKTIONÄR rät derzeit weiterhin von einem Investment in den Penny Stock ab. Nur wer seinen Einsatz notfalls komplett abschreiben kann, versucht eine Hoffnungsspekulation.

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