Sixt
- Michael Schröder - Redakteur

Sixt bleibt auf Kurs: Vorstand will die Mobilität der Zukunft prägen – geht die Aktie wieder auf die Überholspur?

Sixt hat das beste erste Halbjahr in der Unternehmensgeschichte verzeichnet. Der Mobilitätsdienstleister profitierte dabei vor allem im saisonal stärkeren zweiten Quartal im In- und Ausland und über alle Kundengruppen hinweg von einer weiter wachsenden Nachfrage. Das Ergebnis vor Steuern entwickelte sich dabei deutlich überproportional zum Umsatz.

„Sixt präsentiert sich in bester Form. Die sehr dynamische Entwicklung der ersten sechs Monate hat den Geschäftsverlauf des Vorjahres erneut klar übertroffen“, so ein sichtlich zufriedener Konzernchef Erich Sixt. „Wir können damit weiterhin aus einer Position der wirtschaftlichen Stärke die Mobilität der Zukunft prägen. Denn neue Produkte und Services werden auch künftig erhebliche Investitionen in Software, Personal und IT-Systeme erfordern."

Der operative Konzernumsatz (ohne Erlöse aus dem Verkauf von Leasing-Rückläufern) nahm um 11,1 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro zu. Der gesamte Konzernumsatz stieg um 10,8 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte inklusive des im ersten Quartal vereinnahmten Ertrags aus dem Verkauf der Beteiligung an DriveNow in Höhe von rund 196 Millionen Euro auf 326,9 Millionen Euro mehr als verdreifacht werden. Bereinigt um diesen Sonderertrag errechnet sich eine deutliche Steigerung um 27,5 Prozent. In den ersten sechs Monaten stieg die bereinigte operative Umsatzrendite im Konzern von 9,6 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 11,0 Prozent. Somit hat der Sixt-Konzern im ersten Halbjahr 2018 seine Rentabilität nochmals deutlich gesteigert und die Position als einer der weltweit profitabelsten Mobilitätsdienstleister weiter gestärkt. Weitere Zahlen gibt es hier.


Sixt hatte bereits im April die Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr 2018 nach oben angepasst, die Prognose für den operativen Konzernumsatz aber unverändert gelassen. Diese Erwartungen werden nach dem ebenfalls erfreulichen zweiten Quartal bestätigt. Der Konzern geht somit unverändert davon aus, dass das Konzern-EBT im Gesamtjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr auch ohne die DriveNow Einnahmen deutlich steigen wird (Vorjahr: 287,3 Millionen Euro). Beim operativen Konzernumsatz wird ebenfalls unverändert mit einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr (2,31 Milliarden Euro) gerechnet.

DER AKTIONÄR sieht sich in seiner positiven Einschätzung bestätigt: Der Sixt-Wachstumsmotor brummt. Der Konzern hat alles, was einen Mobilitätsdienstleister ausmacht: breite Produktpalette, hohe Qualität, ständige Verfügbarkeit, günstige Preise und digitale Bezahlmöglichkeiten. Auch wenn auf dem bereits erreichten hohen Profitabilitätsniveau das Potenzial für weitere Margensteigerungen geringer ist als in den vergangenen Jahren, dürfte der Konzern seinen Wachstumskurs nachhaltig fortsetzen. Die voranschreitende Internationalisierung und die Umsetzung der innovativen Mobilitätsplattform sollten die entsprechenden Impulse liefern. Nach der jüngsten Konsolidierungsphase sollten sowohl die Stämme als auch die Vorzugsaktien wieder auf die Überholspur wechseln.

DER AKTIONÄR setzt daher im Real-Depot weiter auf steigende Kurse. Der bereits im Oktober 2014 gekaufte Sixt Turbo-Call liegt mehr als 1.250 Prozent im Plus. Sie haben auch Lust auf reale Gewinne? Dann zögern Sie nicht und nutzen Sie das aktuelle Kennenlernangebot: Ja, ich möchte dieses Kraftpaket für kurz-, mittel und langfristige Börsengewinne für 3 Monate zum Abo-Preis von nur 6,90 Euro pro Woche beziehen. Ich nutze somit den Sonderrabatt von über 25 Prozent im Vergleich zum Normalpreis von 9,50 Euro pro Woche für Neuleser.

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