Royal Dutch Shell B
- Thorsten Küfner - Redakteur

Shell, Total, BP und Co: OPEC rechnet mit steigenden Ölpreisen

Gute Nachrichten für Royal Dutch Shell, BP, Total und andere ÖL- und Gasförderer: Die OPEC rechnet nach der rasanten Talfahrt der Ölpreise mit einer Stabilisierung des Marktes. "Ich erwarte kein hohes, aber ein moderates Niveau", sagte OPEC-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri am Montag in Wien.

Die Preise stiegen langsam wieder. Dieser Trend bleibe. Cañete sieht in der derzeitigen Situation eine gute Möglichkeit, um klimaschädliche fossile Brennstoffe zu reduzieren und in erneuerbare Energien zu investieren. Im Hinblick auf eine mögliche Beschränkung der Öl-Fördermengen sagte der EU-Kommissar, für die Europäische Union sei vor allem ein stabiler Markt wichtig.

Vertreter wichtiger Förderländer - auch außerhalb der OPEC - wollen am 17. April im Golfemirat Katar über ein mögliches Einfrieren der Fördermengen sprechen. Zu dem Treffen in der Hauptstadt Doha würden alle 13 OPEC-Mitglieder eingeladen, so El-Badri. Er erwarte insgesamt die Teilnahme von 15 oder 16 Ländern. Zuletzt hieß es, dass sich der Iran weiterhin nicht an einer Begrenzung der Fördermenge beteiligen wolle. Teheran will nach Ende der westlichen Sanktionen wieder mehr Öl exportieren.

Bodenbildung offenbar abgeschlossen
Es sieht tatsächlich danach aus, dass die Mehrjahrestiefs vom Januar wohl eher nicht noch einmal getestet werden. Der Ölmarkt kommt aufgrund der wegfallenden Produktion in Nordamerika oder etwa auch in der Nordsee allmählich wieder ins Gleichgewicht. Daher können Anleger bei ausgewählten Öltiteln wie Shell oder Total wieder zugreifen.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Shell, Gazprom & Co: Ein wirklich trüber Ausblick

Die Erholung der Ölpreise ist schon wieder beendet. Mittlerweile verbilligen sich die Preise für ein Barrel der Nordseesorte Brent oder auch für die US-Sorte WTI um fast zwei Prozent und belasten somit auch die Aktienkurse von Enegieriesen wie Royal Dutch Shell und Gazprom. Grund für den Rückgang … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell: Das empfehlen jetzt die Experten

Die Aktie von Royal Dutch Shell steckt derzeit noch in einer Konsolidierungsphase fest. Was für bereits investierte Anleger eher ermüdend sein dürfte, eröffnet noch nicht investierten Anlegern hingegen weiterhin eine gute Chance zum Einstieg beim britisch-niederländischen Energieriesen – finden … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

BO: Bei Royal Dutch Shell kommt es jetzt darauf an

Börse Online verweist auf die Internationale Energieagentur (IEA), welcher zufolge im vergangenen Jahr täglich zwei Millionen Fass Öl mehr gefördert als nachgefragt worden sind. Im laufenden Jahr soll pro Tag noch immer eine Million barrel (zu je 159 Liter) zu viel produziert worden sein. Die … mehr