Royal Dutch Shell
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Royal Dutch Shell: Verschnaufpause angesagt, aber unbedingt dabeibleiben!

Die Aktien der britisch-niederländischen Energieriesen Royal Dutch Shell starten schwächer in die neue Handelswoche. Hauptgrund hierfür ist die Korrektur bei den Ölpreisen. Diese war nach den deutlichen Kursgewinnen von Brent- und WTI-Öl aber auch zu erwarten. Indes deutet die Entwicklung in Nordamerika weiter auf eine Bodenbildung hin.

Denn laut den Daten des Dienstleisters Baker Hughes hat auch die Erholung der Ölpreise nur wenig am steten Rückgang der aktiv betriebenen Bohrlöcher geändert. Zwar sank die Zahl der Förderstellen in den USA in der Vorwoche diesmal nur um vier auf 476 (Vorjahr: 1.069 Bohrlöcher), in Kanada verringerte sich diese Zahl hingegen um 29 auf nur noch 69. Damit hat sich in dem Land mit relativ hohen Förderkosten (vor allem wegen des hohen Anteils an Ölsanden) die Zahl der Bohrtürme im Jahresvergleich glatt halbiert.

Förderung in der Nordsee geht zurück
Dies belegt erneut, dass sich viele Projekte aktuell einfach nicht mehr lohnen. Dies ist übrigens auch in der Nordsee zu beobachten, denn dort werden Preise von rund 60 Dollar benötigt, um dauerhaft profitabel zu wirtschaften. Wenig verwunderlich also, dass nun etwa der norwegische Konzern Statoil und auch Shell angekündigt haben, einige Ölfelder mehrere Jahre früher als ursprünglich geplant stilllegen zu wollen. Durch derartige Maßnahmen in aller Welt dürfte über kurz oder lang das aktuell noch bestehend Überangebot auf dem Rohölmarkt wieder abgebaut werden.

Aktie bleibt ein Kauf
Zwar dürfte die Erholung des Ölpreises in den kommenden Wochen und Monaten sicherlich weniger dynamisch verlaufen und auch mehrfach ins Stocken geraten, die langfristigen Perspektiven bleiben aber gut. Da Royal Dutch Shell auch auf dem aktuellen Preisniveau profitabel ist, können Anleger hier weiter zugreifen (Stopp: 17,50 Euro). Die günstig bewertete Aktie lockt zudem mit einer Dividendenrendite von mehr als sieben Prozent.

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