RWE
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

RWE vor Ausbruch; Bewegung bei E.on

Uneinigkeit bei RWE. Die am Stromerzeuger beteiligten kommunalen Versorger wollen Bloomberg zufolge verhindern, dass RWE 2014 eine Kapitalerhöhung durchführt. Alle kommunalen Aktionäre seien sich einig, gegen eine etwaige Kapitalmaßnahme zu stimmen. RWE hatte die Aktionäre bereits mit einer Halbierung der Dividende verärgert.

RWE vor Kaufsignal

Auch charttechnisch ist noch keine Entscheidung gefallen – Bullen und Bären stehen sich gerade in einer Patt-Situation gegenüber. Die Aktie bewegt sich seit Monaten an der 30-Euro-Marke, ohne diese jedoch nachhaltig zu knacken. Jetzt spitzt sich die Lage jedoch zu. Eine Entscheidung, in welcher Richtung das eingezeichnete Dreieck verlassen wird, steht kurz bevor. Positiv: Die 38- und 90-Tage-Linie wurden bereits überwunden. Trader können durchaus mit engem Stopp auf einen Ausbruch nach oben spekulieren – gelingt der Sprung, dürfte eine starke Kursbewegung folgen.

E.on: Noch kein Signal

Die E.on-Aktie ist bereits in Schwung gekommen. Auch hier ist noch keine Entscheidung über den weiteren mittelfristigen Kursverlauf gefallen. Das Papier verharrt in einer Seitwärtsrange zwischen 13 und 14 Euro.

Uneinigkeit herrscht bei Experten, wie sich das neue EEG auf die Versorger auswirkt. Goldman Sachs geht davon aus, dass Einschnitte bei der Kapazität und Vergütung neuer Ökostromanlagen die Auslastung der Kohle- und Gaskraftwerke erhöhen. "Goldman Sachs liegt falsch“, so jedoch Gerard Reid, Partner von Alexa Capital, im Gespräch dem AKTIONÄR.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Ein toller Wochenstart

Im schwachen Marktumfeld zum Wochenstart führt die RWE-Aktie den DAX deutlich an. Der Versorger profitiert vom Platzen der Jamaika-Verhandlungen. Der schnelle Kohleausstieg, der von den Grünen gefordert wird, wird damit unwahrscheinlicher. Zudem beflügeln erneut Gerüchte um die Tochter Innogy. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

RWE: Solide Zahlen, was jetzt?

Der Energieversorger RWE hat den Gewinn in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres auf 2,2 Milliarden Euro gesteigert. Hierbei halfen natürlich auch die Einmalerträge durch die Rückzahlung der Brennelementesteuer. Doch auch ohne diese Sondereffekte konnten die Essener ihr Ergebnis kräftig … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Das neue Selbstbewusstsein

RWE ist wieder im Angriffsmodus. Der Versorger, der im vergangenen Jahr noch um die Existenz kämpfte, hat seine Marktposition deutlich verbessert. Inzwischen will der Konzern die anstehende Konsolidierung in der Branche wieder aktiv gestalten. Ausreichend Möglichkeiten dafür dürfte es geben. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Angst vor Jamaika, aber…

Der Versorger RWE hat den Umbau gemeistert. Unter anderem durch die Abspaltung von Innogy hat der DAX-Konzern seine angeschlagene finanzielle Lage deutlich verbessert. Hinzu kommen steigende Strompreise und die anhaltende Bedeutung der konventionellen Kraftwerke. Die Koalitionsverhandlungen in … mehr