Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell macht jetzt ernst

In Zeiten niedriger Ölpreise müssen die Energiekonzerne den Gürtel enger schnallen. Während viele Konkurrenten bereits kräftig Kosten eingespart haben, beginnt nun allmählich auch der britisch-niederländische Öl- und Gasproduzent Royal Dutch Shell damit, seine Effizienz zu steigern – was auch durchaus nötig ist.

Denn gemessen an der Produktivität (Ölausstoß je Mitarbeiter) hinkt Shell etwa den Wettbewerbern BP, Total oder Statoil deutlich hinterher.

Nun will der Energieriese 2.000 Arbeitsplätze in den Niederlanden streichen. Büroangestellte, die über 75.000 Euro pro Jahr verdienen, sollen nach einem Bericht der Tageszeitung AD zufolge mit einer Abfindung freiwillig zum 1. Juli ausscheiden. Ausgenommen vom Stellenabbau sind indes die Angestellten einiger Raffinerie- beziehungsweise Petrochemieanlage. Dort herrsche derzeit sogar Personalmangel. Weltweit plant Shell, rund 10.300 Stellen zu kürzen. Die Pläne waren schon länger bekannt gewesen.

Aktie bleibt attraktiv
Die Pläne zur Kostensenkung sind bereits seit längerer Zeit bekannt und dürften heute wenig Einfluss auf den Aktienkurs haben. Die Papiere des Energieriesen bleiben indes für Anleger sehr attraktiv und weiterhin ein Kauf. Der Stopp sollte bei 17,50 Euro belassen werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Shell, BP & Total: Droht jetzt das böse Erwachen?

Im heutigen Handel zeigen sich der Ölpreis und dementsprechend auch die Aktienkurse von Öl- und Gasförderern wie BP, Total oder Shell sehr volatil. Aus gutem Grund: Denn aktuell diskutieren die OPEC-Mitglieder über eine Förderkürzung. Doch anders als zuvor erwartet glückte bisher noch keine … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell, BP & Co: Jetzt knallt`s

Die zuletzt heftig unter Druck geratenen Ölpreise starten im heutigen Handel eine kräftige Gegenbewegung. So legen die Kurse für WTI- und Brent-Öl um jeweils knapp fünf Prozent zu. Dies dürfte natürlich den Aktien der Öl- und Gasproduzenten wie etwa Royal Dutch Shell oder BP deutlich in die Karten … mehr