Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Das sind die neusten Schätzungen

Nach der volatilen Ölpreisentwicklung der letzten Wochen und dem Verfall des Britischen Pfunds im Zuge der Brexit-Entscheidung haben nun die meisten Analysten ihre Umsatz- und Gewinnschätzungen für Royal Dutch Shell überarbeitet. DER AKTIONÄR zeigt auf, mit welchen Ergebnissen die Aktionäre 2016 und 2017 rechnen können.

Für das laufende Jahr wurden die Prognosen zuletzt merklich nach oben angepasst. So wird nun davon ausgegangen, dass Shell bei den Erlösen auf 236 Milliarden Dollar kommen wird. Das EBITDA soll sich auf 38,5 Milliarden Dollar belaufen. Beim Nettoergebnis werden im Durchschnitt 9,4 Milliarden Dollar erwartet beziehungsweise 1,14 Dollar je Aktie.

Für das kommende Jahr rechnen die Analysten mit einem Umsatzanstieg auf 285 Milliarden Dollar. Das EBITDA soll sich auf 51,3 Milliarden Dollar belaufen, der Reingewinn auf 17,8 Milliarden Dollar (2,07 Dollar pro Anteilschein).

Aktie bleibt ein Kauf
Die Aussichten für Shell bleiben gut. Der Konzern sollte dank seiner guten Kostenstruktur und seiner starken Stellung im Raffinerie- und Tankstellengeschäft weiterhin hochprofitabel bleiben. DER AKTIONÄR rät daher weiter zum Kauf der günstig bewerteten Dividendenperle (Stopp: 18,50 Euro).

 

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