Paion
- Jochen Kauper - Redakteur

Mega-Highflyer Paion-Aktie im freien Fall – das müssen Anleger jetzt wissen

Die Aktie der Biotech-Firma Paion kam in den letzten Tagen stark unter Druck. Von rund 4,95 Euro ging das Papier bis auf 3,12 Euro in die Knie. Grund für den Abgabedruck ist die Tatsache, dass Capital Ventures International einen Teil seines Aktiepakets verkauft hat. Der investor saß auf dicken Gewinnen. Capital Ventures International war im Zuge der letzten beiden Kapitalerhöhungen bei Paion bei Kursen von 1,80 Euro beziehungsweise 2,45 Euro eingestiegen.

Interessantes Projekt
Die Fantasie bei Paion bleibt bestehen: das Narkosemittel Remimazolam gilt als der große Hoffnungsträger der Biotech-Firma. Jährliche Spitzenumsätze von bis zu 1,5 Milliarden Euro werden dem Mittel zugetraut, wobei Paion wohl rund zehn Prozent daraus zufließen dürften. Im laufenden Jahr kommt Paion in eine entscheidende Phase. So stehen die Vorbereitung des Phase-III-Programms in Europa und den USA sowie die Auslizenzierung in weitere Regionen an. In Japan ist die Entwicklungsarbeit im Anwendungsbereich Anästhesie bereits abgeschlossen.


Abwarten
Der Verkauf des Pakets von Capital Ventures International drückte die Paion-Aktie unter den Stoppkurs von DER AKTIONÄR. Dieser lag bei 3,20 Euro. Hinzu kommt die generelle Marktschwäche von Biotech-Aktien in den USA. Der Biotech-Index gab nach den starken Zugewinnen in den letzten Monaten deutlich nach. Auf dem aktuellen Kursniveau bietet die Paion-Aktie risikobereiten Anlegern eine hochinteressante Chance. Dennoch ist abwarten angesagt, bis die Abverkaufswelle ausläuft. Das sollte im Bereich der Ausbruchslinie um 2,87 Euro der Fall sein.

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| Marion Schlegel | 0 Kommentare

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