Nordex
- Alfred Maydorn - Redakteur

Nordex: Windenergie günstiger als Kohlestrom

Eine neue Studie des Fraunhofer-Institut kommt zu dem Ergebnis, dass Windenergie an günstigen Standorten schon heute günstiger ist als Strom aus Kohle oder Gas. Vor diesem Hintergrund wiegen die von der neuen Regierung angekündigten Förderungskürzungen weniger schwer.

Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts vergleicht die Stromgestehungskosten von erneuerbaren Energien mit denen konventioneller Energieformen. Das Ergebnis: An sehr guten Standorten produzieren Onshore-Windenergieanlagen zu geringeren Kosten Strom als Steinkohle- oder Gas- und Dampfkraftwerke.

Günstiger als Steinkohle und Gas

Die Stromgestehungskosten für Onshore-Windenergie liegen heute zwischen 0,05 und 0,11 Euro je Kilowattstunde. Das ist nicht nur deutlich weniger als der durchschnittliche Haushaltsstrompreis von 0,29 Euro pro Kilowattstunde, sondern liegt auch unter den Stromgestehungskosten von Steinkohle (0,08 Euro) oder Gaskraftwerken (0,10 Euro). Strom aus Braunkohle ist mit 0,05 Euro pro Kilowattstunden noch immer geringfügig günstiger.

In weiten Teilen Deutschlands ist folglich die Windenergie auch ohne staatliche Förderungen nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll. Gute Nachrichten für Nordex, einen der größten Windanlagenbauer Europas. Die Aktie von Nordex war nach der Ankündigung von CDU uns SDP, die Fördersätze für Windkraft senken zu wollen, kräftig unter die Räder gekommen.

Letzte Chance auf hohe Gewinne mit System:
TSI Premium schließt aufgrund hoher Nachfrage in Kürze
30 Prozent Rendite pro Jahr. Insgesamt 56.125 Prozent Rendite seit 1995. Ein Vermögen in Höhe von 8,43 Millionen Euro, geschaffen aus gerade einmal 15.000 Euro. Das sind die Performance-Kennziffern, hinter denen das bewährte TSI Premium-System steht. Das System, das Aktien wie Nordex, Sky, ProSieben & Co frühzeitig erkennt, das Gewinne laufen lässt und Verluste begrenzt. Seine Beliebtheit führt jetzt dazu, dass in Kürze ein Bestellstopp eingeführt wird. Nur noch wenige Plätze sind verfügbar. Entscheiden Sie sich jetzt für ein Abonnement, ehe Ihnen nur noch die Möglichkeit bleibt, sich in eine Warteliste einzutragen.

Frischer Rückenwind?

Nordex erwirtschaftet nach eigenen Angaben aber nur zehn Prozent der Umsätze in Deutschland, die Aktie hat sich zuletzt wieder deutlich von ihren Tiefstkursen absetzen können. Die neue Studie könnte dem Papier zusätzlichen Rückenwind geben, auch wenn sich Kurspotenzial nach dem 400-Prozent-Anstieg im laufenden Jahr in Grenzen hält.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: