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- Thorsten Küfner - Redakteur

National Bank of Greece: Selbst den Analysten wird es zu heiß

Vor etwas mehr als zwei Monaten gab DER AKTIONÄR einen Einblick in die aktuellen Analystenprognosen zur Aktie der National Bank of Greece, um den Anlegern aufzuzeigen, was Experten, die sich umfangreich mit dem Kreditinstitut befassen, von der Aktie halten. Jetzt ist natürlich wieder ein geeigneter Zeitpunkt, einen erneuten Überblick zu geben, aber…

…es gibt immer mehr Analysten, die aktuell keine Einschätzung zur National Bank of Greece abgeben können oder wollen. Zuletzt hatten fünf Experten ihre bisherigen Anlageurteile ausgesetzt und erklärt, ihr Rating für die Papiere der größten griechischen Bank werde gerade überprüft. Von den 18 Analysten, die laut dem Nachrichtendienst Bloomberg die Aktie covern, geben derzeit lediglich zehn eine klare Einschätzung ab. Hiervon raten wiederum sechs zum Kauf und vier zum halten der Anteile. Allerdings muss man hierbei dringend im Hinterkopf behalten, dass diese fast alle älter als zwei Monate sind.

Offenbar traut sich derzeit kaum noch ein Analyst, eine klare Einstufung für die National Bank of Greece anzugeben – was man ihnen angesichts der aktuell weiterhin sehr undurchsichtigen Lage aber auch kaum übel nehmen kann.

 

Ein reines Zockerpapier
Die Aktie der National Bank of Greece, die indes im Vergleich zu den Konkurrenten Alpha Bank oder Piraeus Bank über einen erheblichen Vorteil verfügt, bleibt ein äußerst heißes Eisen. Für konservative Anleger bleiben die Papiere daher nach wie vor ungeeignet. Lediglich sehr mutige Anleger können hier mitzocken. Hierbei sollte der Einsatz allerdings unbedingt gering gehalten werden und das „Investment“ mit einem Stopp abgesichert werden.


Wird Europa wieder brennen?

Flashpoints - Pulverfass Europa

Autor: Friedman, George
ISBN: 9783864703126
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: 27.08.2015
Verlag: Plassen Verlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und eBook verfügbar

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Wird Europa wieder brennen? Politologe und Bestsellerautor George Friedman (»Die nächsten 100 Jahre«) mit kühnen und teilweise beängstigenden Thesen zur Zukunft Europas. George Friedman stellt drei Fragen. 1.: »Wie erreichte Europa seine globale Dominanz in politischer, militärischer, wirtschaftlicher und intellektueller Hinsicht?« 2.: »Was lief schief, sodass Europa diese Dominanz zwischen 1914 und 1945 wegwarf?« 3.: »Wird Europa in Zukunft so aussehen wie in der Friedensperiode, die sich an 1945 anschloss, oder wird es zu seinen historischen Fehlern zurückkehren?« Friedman gibt kluge Antworten auf alle drei Fragen – und liefert spannende Denkanstöße zur Sicherung der Zukunft unseres Kontinents.

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