BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

Nach den enttäuschenden Covestro-Zahlen: Was liefert morgen BASF?

Der Chemieriese Covestro hat heute zum Teil enttäuschende Zahlen für das Schlussquartal 2019 vorgelegt und vor allem einen trüben Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gegeben. Mit dem DAX-Titel geht es daher im frühen Handel deutlich bergab. Morgen wird der große Rivale BASF nachlegen. Was ist hier zu erwarten?

So rechnen die Experten derzeit für das von diversen Widrigkeiten – allen voran dem anhaltenden Niedrigwasser im Rhein – geprägte Jahr 2018 mit einem Umsatzrückgang von 64,4 auf 62,2 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie dürfte demnach von 6,61 auf 5,18 Euro sinken.

Beim Ausblick gehen Analysten ebenfalls davon aus, dass der Nettogewinn 2019 unter dem 2018er-Wert liegen dürfte, allerdings anders als bei Covestro nur relativ knapp. So liegen die durchschnittlichen Gewinnschätzungen für 2019 bei aktuell 4,85 Euro pro Anteilschein.

Attraktiver als Covestro

Im Vergleich zu Covestro ist BASF weniger konjunkturabhängig. Daher ist die Aktie für konservative Dividendenjäger aktuell weiterhin etwas besser geeignet als die ehemalige Bayer-Tochter. Der DAX-Titel bleibt eine Halteposition, der Stoppkurs kann bei 51,00 Euro belassen werden.

 

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