Mologen
- Marion Schlegel - Redakteurin

Mologen-Aktie: Auf der Zielgeraden

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014 hat Mologen die Weiterentwicklung ihrer Produktpipeline zügig vorangetrieben. Mit dem Hauptproduktkandidaten, der Krebs-Immuntherapie MGN1703, wurden sowohl eine randomisierte Studie in der Indikation Lungenkrebs gestartet als auch die Vorbereitungen für die anstehende Phase-III-Zulassungsstudie in der Indikation Darmkrebs durchgeführt. Wie bereits Anfang Mai 2014 berichtet, konnte inzwischen der Antragsprozess für diese Studie bei den zuständigen Behörden begonnen werden. Zudem hat das Unternehmen im ersten Quartal finale Daten aus der abgeschlossenen Phase I/II Studie mit dem zweiten Produktkandidaten MGN1601 vorgestellt, die neben dem Nachweis der Sicherheit und Verträglichkeit in der Anwendung bei fortgeschrittenem Nierenkrebs auch sehr erfreuliche Behandlungserfolge bei einzelnen Studienpatienten zeigten.

 

Liquiditätspolster

Die Liquiditätsausstattung stärkte Mologen im ersten Quartal durch eine erfolgreiche Kapitalerhöhung. Mit der Durchführung einer Kapitalerhöhung im Februar 2014, durch die dem Unternehmen brutto 15,7 Millionen Euro zuflossen, konnte die Liquidität der Mologen erneut gestärkt werden. Die liquiden Mittel betrugen zum 31. März 2014 insgesamt 26,3 Millionen Euro. Das Unternehmen ist damit weiterhin solide finanziert und wird die Entwicklungstätigkeiten planmäßig vorantreiben, insbesondere mit Blick auf den geplanten Start der Zulassungsstudie mit MGN1703 in der Indikation Darmkrebs, der für die zweite Jahreshälfte vorgesehen ist. Zudem bestätigt Mologen die Prognose für das Geschäftsjahr 2014 und die getätigten Aussagen zur Geschäftsentwicklung und den Zielen im Bereich Forschung und Entwicklung.

 

Geduld gefragt

„Wir sind mit hohen Erwartungen in das neue Jahr gestartet und sind auf gutem Weg, die uns gesteckten Ziele zu erreichen. Die Kapitalerhöhung hat uns ermöglicht, den Zulassungsprozess der wichtigen IMPALA-Studie zu starten. Insgesamt kommen wir mit unserem Entwicklungsprogramm gut voran“, sagte Dr. Matthias Schroff, Vorstandsvorsitzender der Mologen. DER AKTIONÄR ist ebenfalls, optimistisch, was die weitere Entwicklung der Mologen-Aktie angeht. Mologen sollte vom rasanten Aufschwung der Immuntherapien deutlich profitieren können. Der Kurs ist allerdings weiterhin wie festgenagelt. Anleger scheinen demnach vorerst weitere positive Daten abwarten zu wollen. Das Risiko eines Investments in Biotech-Aktien ist sicher nicht zu leugnen, dennoch stuft der AKTIONÄR das Chance-Risiko-Profil bei Mologen als äußerst gut ein und rät die Aktie weiter mit einem Stopp bei 8,80 Euro zu halten. Im Gegensatz zu den deutschen Top-Biotechs Morphosys und Evotec ist die Aktie bisland noch nicht gelaufen. Bei einer positiven Meldung, dürfte das Potenzial dementsprechend große sein.

(Mit Material von dpa-AFX)

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