Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Milliardär: Retten Sie Ihr Geld! Kaufen Sie Gold!

Gold und Silber stehen seit Wochen deutlich unter Druck. Doch für Milliardär Eric Sprott ist das kein Grund, von seiner Vorliebe für Edelmetalle abzurücken. Im Gegenteil. Nach eigenen Angaben kauft er weiter Gold. Und das werde er auch nicht ändern. Dass andere das nicht tun, versteht er nicht. „Wenn die Menschen endlich entscheiden, Gold zu kaufen, wird keines mehr da sein“, sagt er in den Sprott´s Thought.

70 bis 80 Prozent seines Portfolios habe er mittlerweile in Edelmetallen investiert. Und er glaube fest daran, dass dies auch die richtige Menge sei. „Die Zeit wird zeigen, ob ich richtig liege oder nicht“, sagt Sprott. Er selbst sei aber überzeugt, dass die Edelmetalle auf lange Sicht ihren wahren Wert zeigen werden. Sprott bleibt bei seiner Ansicht, dass auf dem physischen Goldmarkt eine weit größere Nachfrage herrsche als durch das Angebot bedient werden könne.

Geld auf die Bank? Nein, danke
Weshalb Anleger ihr Geld nach wie vor zur Bank tragen, könne er nicht verstehen. Seiner Ansicht nach hätten die Banken aus dem Jahr 2008 nichts gelernt. Aufgrund der niedrigen Zinsen würden Menschen nach wie vor Geld verlieren, wenn sie es zur Bank bringen. Hinzu kämen all die Risiken, auf die sich die Banken einlassen würden. Für Sprott sei es insofern mehr als unverständlich, warum man sein Vermögen derart fremdfinanzierten Institutionen noch anvertrauen sollte.

Zudem sieht Sprott keine Erholung der US-Wirtschaft. „Wir haben Milliarden und noch mehr Milliarden aufgewendet, um Anleihen zu kaufen“, sagt Sprott, „aber unterm Strich kam dabei wenig heraus.“ Er selbst schaue sich die Entwicklung bei großen Unternehmen wie Caterpillar oder McDonalds an. Dort sehe man nichts von einer Erholung. Sprott sieht zudem eine deutliche Inflation. Die Löhne der Arbeitnehmer hingegen stiegen kaum. Das tückische: Die Inflation sehe man kaum. „Man geht in das Geschäft und kauft eine Box Müsli. Aber in der Box befindet sich 20 Prozent weniger Müsli als früher. Der Preis aber bleibt der gleiche.“

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