Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Marc Faber: Ich werde mein Gold nie verkaufen

Erstaunlich, erstaunlich – noch vor wenigen Wochen äußerte sich Starinvestor Marc Faber zurückhaltend mit Blick auf Goldkäufe. Doch im jüngsten Interview mit Bloomberg spricht Faber davon, dass er monatlich etwas mehr von dem Edelmetall kaufe. Auch ein möglicher weiterer Preisrückgang werde ihn nicht abschrecken, sagt er.

„Ich werde mein Gold nie verkaufen“, stellte Faber im Interview mit Bloomberg klar. Aus diesem Grund sieht er vor allem bei den Goldaktien weiteres Potenzial. Dagegen sieht er bei den großen Multinationalen Konzernen kaum noch Wachstumschancen. Dies habe vor allem mit der Wachstumsschwäche der Emerging Markets zu tun. In den Schwellenländern verlangsame sich das Wachstum – und das schlage auf die Wachstumsaussichten der Konzerne durch.

Faber bezweifelt die sieben Prozent Wachstum, die derzeit von China angegeben werden. Er selbst rechnet eher damit, dass das Wachstum im Bereich von vier Prozent liegen dürfte. Und anderen Schwellenländer würden praktisch schon bei einem Nullwachstum stehen. Die großen Unternehmen freilich hätten vor allem in China un den Schwellenländern ihr Wachstum generiert. Wenn das Wachstum dort aber signifikant zurückgehe, dann würde das für die Konzerne in Europa und den USA kompliziert.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Ein Blick in die ferne Zukunft

Gold ist weiter gefangen in einer engen Spanne zwischen 1.190 Dollar auf der Unter- und 1.220 Dollar auf der Oberseite. Diese Bewegung geht mittlerweile in die vierte Woche. Zeit genug also, um einmal die Perspektive zu wechseln. In der heutigen Ausgabe spricht Markus Bußler über die Erwartungen an … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: 1.200 Dollar – und nichts geht mehr?

Der Goldpreis pendelt weiter lustlos und richtungslos um die Marke von 1.200 Dollar. Auf der Oberseite stellt nach wie vor die Marke von 1.220 Dollar einen wichtigen Widerstand dar, nach unten richten sich die Augen auf die Unterstützung bei 1.190 Dollar. Mittlerweile sind es bereits drei Wochen, … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler. Dieses Bild geht um die Welt

Der Goldpreis arbeitet an einem Boden. Und das ist jede Menge harte Arbeit. Der gestrige Tag versetzte den Bullen erneut einen Dämpfer. Sah es doch zunächst danach aus, als ob Gold Richtung 1.220 Dollar laufen kann, beendet einmal mehr Donald Trump mit seinen Aussagen zu China den Aufwärtstrend. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Die Bären starten die nächste Attacke

Sah es bis zur Mittagszeit so aus, als ob Bullen und Bären beim Goldpreis eine Art Waffenstillstand im Bereich von 1.200 Dollar geschlossen hätten, so kam mit Eröffnung der Comex erneut Verkaufsdruck auf. Der etwas stärkere Dollar und die übergeordnet bearishe Marktstimmung drücken auf den … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Silber bald geschenkt?

Der Goldpreis ist kein Augenschmaus. Am Dienstag gab es eine erneute Shortattacke, die Gold bis in den Bereich rund um 1.190 Dollar gedrückt hat. Dort konnten aber die Bullen zumindest einen kleinen Punktgewinn erzielen, indem sie diese Marke verteidigt haben. Noch schlimmer sieht der Silberchart … mehr