Marine Harvest
- Thorsten Küfner - Redakteur

Marine Harvest: Das schmerzt nun wirklich …

In den vergangenen Handelstagen hatte sich die Aktie von Marine Harvest in relativ robuster Verfassung gezeigt. Das zuvor stark eingetrübte Chartbild hellte sich wieder deutlich auf. Nun aber hat der weltgrößte Lachsproduzent für das abgelaufene Quartal schwache Zahlen und einen eher mauen Ausblick veröffentlicht.

So lag der Nettogewinn mit 28,1 Millionen Norwegischen Kronen (umgerechnet 2,9 Millionen Euro) weit unter den Prognosen der Analysten. Auch beim Umsatz und beim EBIT lag der Konzern mit 1,01 Milliarden Kronen beziehungsweise 181 Millionen Kronen unter den Markterwartungen.

Für das laufende Jahr rechnet Marine Harvest unverändert mit einer Produktion von 410.000 Tonnen, erwartet aber, dass sich der schwache Preistrend noch längere Zeit fortsetzen dürfte.

Die Dividende sinkt
Ein weiterer Wermutstropfen für die Anteilseigner: Die Quartalsdividende sinkt nach zuletzt 3,40 nun auf 2,60 Kronen. Für nicht-norwegische Anleger ebenfalls schade: Die Ausschüttung erfolgt dieses Mal nicht aus der Kapitalrücklage und ist somit von der Quellensteuer ausgenommen. Daher erfolgt der Abzug von satten 25 Prozent, der zwar vom norwegischen Staat zurückgefordert werden kann, aber natürlich zusätzlichen Aufwand bedeutet.

 

Es geht bergab
Die Zahlen waren schwach und der Ausblick mau. Dementsprechend geht es mit dem Aktienkurs im frühen Handel zunächst bergab. Investierte Anleger sollten nach wie vor den Stopp bei 13,10 Euro beachten. Wer nicht dabei ist, verharrt vorerst an der Seitenlinie.

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