Marine Harvest
- Thorsten Küfner - Redakteur

Marine Harvest: Das bringt 2018

Die Anteilscheine des weltgrößten Lachsproduzenten Marine Harvest zählen weiterhin zu den beliebtesten ausländischen Aktien deutscher Privatanleger. Aktuell versucht sich der Kurs nach wochenlangem Kursrutsch an einer Bodenbildung. Doch wie sieht es eigentlich mit den operativen Geschäftsaussichten für den Konzern aus?

Für das laufende Jahr rechnen die Analysten im Schnitt mit einem Umsatzanstieg von umgerechnet 3,6 auf 3,8 Milliarden Euro. Der operative Gewinn soll von 910 auf 943 Millionen Euro klettern. Unter dem Strich dürfte den Schätzungen zufolge ein Nettogewinn von durchschnittlich 574 Millionen Euro beziehungsweise 1,17 Euro pro Aktie hängen bleiben. Daraus würde sich ein KGV von 13 errechnen – eine relativ günstige Bewertung für einen wachstumsstarken Weltmarktführer.

Für das kommende Jahr wird indes mit einem Erlösanstieg auf 4,2 Milliarden Euro und einem Nettoergebnis von 684 Millionen Euro beziehungsweise 1,40 Euro je Anteilschein gerechnet.

Spannende Dividendenperle

Die Aktie arbeitet aktuell noch an der Bodenbildung. Bereits investierte Anleger können nach wie vor an Bord bleiben, sollten aber den Stoppkurs bei 13,10 Euro beachten. Die Aussichten für den sehr gut aufgestellten Weltmarktführer bleiben stark, die Bewertung der Aktie ist niedrig und die Dividendenrendite mit knapp sechs Prozent äußerst stattlich. Wie clevere Anleger sogar Dividendenrenditen von zehn Prozent abstauben können und welche Aktien die sichersten und besten Dividendenzahler Europas sind, erfahren Sie im großen DAX-Dividendenkalender 2018.

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