Manz
- Marion Schlegel - Redakteurin

Manz mit Millionenaufträgen: Aktie vor Rebound?

Manz, einer der weltweit führenden Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio für die drei strategischen Geschäftsbereiche "Display", "Solar" und "Battery", hat im Geschäftsbereich Battery mehrere Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 40 Millionen Euro erhalten. Umsatz- und ertragswirksam werden die Aufträge größtenteils im ersten Halbjahr 2015. Die erhaltenen Aufträge umfassen innovative Produktionsanlagen für Lithium-Ionen-Batterien für elektronische Geräte.

DER AKTIONÄR im DAF-Interview:

 

Im Segment Consumer Electronics kommt der Laufzeit wie auch der Baugröße der Batterien eine immer größer werdende Bedeutung zu. Mit ihrem weltweit einzigartigen Technologieportfolio zur Herstellung aller aktuellen Zellkonzepte - von der gewickelten Knopfzelle bis hin zur gestapelten Pouchzelle - prägt die Manz AG die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterietechnologie entscheidend mit. Die von Manz entwickelten, fortschrittlichen Batteriedesigns ermöglichen längere Batterielaufzeiten bei gleichzeitig deutlich reduzierter Baugröße. Beides wirkt sich positiv auf die Eigenschaften der Endgeräte aus und verschafft den Kunden von Manz somit messbare Wettbewerbsvorteile.

Manz-Vorstand zuversichtlich
Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG, kommentiert: "Wir haben uns frühzeitig und erfolgreich als Innovationstreiber auf dem Markt für Lithium-Ionen-Batterien positioniert. Entscheidend profitieren wir dabei auch von der schnellen und erfolgreichen Integration der Manz Italy. Ohne die Akquisition der ehemaligen Arcotronics wäre es uns nie gelungen, den Markt für Consumer Electronics so schnell und erfolgreich zu erschließen. Mit den nun erhaltenen Großaufträgen heben wir den Geschäftsbereich Battery in neue Umsatzregionen und gehen damit einen weiteren wichtigen Schritt in der Diversifizierung unseres Technologie- und Kundenportfolios."


Angesichts der ausgezeichneten Positionierung der Manz AG auf diesem attraktiven Markt zeigt sich Dieter Manz sehr optimistisch für die weitere Entwicklung: "Das Potenzial für uns als führender Hightech-Maschinenbauer im Bereich der Lithium-Ionen-Batterien ist immens. Zukunftsmärkte wie die Elektromobilität und die stationäre Energiespeicherung werden die Marktdynamik zusätzlich zu dem bereits bestehenden großen Segment der Batterien für Consumer Electronics weiter vorantreiben. Ich bin davon überzeugt, dass diese Aufträge erst der Anfang sind und wir im Bereich Battery weiter deutlich wachsen werden."

Spekulative Kaufchance
Die Aktie von Manz hat in den vergangenen Monaten deutlich gelitten. Wichtig ist, dass die Unterstützung in Form des Dezembertiefs bei 50,96 Euro verteidigt werden kann. Der jüngste Auftrag ist ein weiteres Puzzlestück in der Strategie von Manz und dürfte dem Wert weiteren Support verleihen. DER AKTIONÄR sieht auf dem aktuellen Niveau bei der Manz-Aktie eine spekulative Einstiegschance. Der Stopp zur Absicherung sollte bei 47,00 Euro platziert werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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