Lufthansa
- Thorsten Küfner - Redakteur

Lufthansa: Morgen Entscheidung über Air-Berlin-Deal?

Die für den Herbst geplante Übernahme von 40 Air-Berlin-Jets wird bei der Lufthansa Insidern zufolge vom Aufsichtsrat entschieden. Das Kontrollgremium wird sich nach dpa-Informationen an diesem Mittwoch (28. September) mit dem umfangreichen Leasing-Geschäft formal befassen und nicht nur vom Vorstand informiert.

Voraussichtlich wird ein Zwischenstand präsentiert, weil der Vertrag mit der federführenden Air-Berlin-Großaktionärin Etihad noch endgültig ausgearbeitet werden muss, was einige Wochen dauern kann. Nach vielfältigen Informationen aus den Verhandlungskreisen sollen die 40 Airbus-Maschinen samt Besatzungen zum Winterflugplan (30. Oktober) der Lufthansa-Billigtochter Eurowings zugeordnet werden. Bislang sind die Ferienflüge abseits der Air-Berlin-Drehkreuze Berlin und Düsseldorf noch über die kriselnde Berliner Fluggesellschaft buchbar.

Aufteilung auf Eurowings und TuiFly?
Über den genauen technischen Übergang zur Eurowings wird ebenfalls noch beraten. Klar scheint hingegen zu sein, dass Lufthansa die Maschinen und Besatzungen zunächst nur mietet. Die hoch verschuldete Air Berlin hat ihrerseits die Jets ebenfalls nur geleast.

Etihad will den Berichten zufolge darüber hinaus die Tochter Niki und von TuiFly geleaste Jets in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Touristik-Konzern Tui überführen. Die heutige Air-Berlin-Flotte von rund 140 Fliegern würde so nahezu halbiert. Etihad will so die Verluste der zweitgrößten deutschen Fluglinie eindämmen.

Grauenhaftes Chartbild
Durch die Übernahem von Air-Berlin-Flugzeugen dürfte die Deutsche Lufthansa auch kaum attraktiver werden. Der DAX-Konzern hat weiterhin mit dem starken Wettbewerb durch Billigflieger zu kämpfen. Zudem sieht der Chart grauenhaft aus. Anleger sollten hier tunlichst nicht ins fallende Messer greifen.

(Mit Material von dpa-AFX)


 

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