Linde
- Maximilian Völkl

Linde: Zu früh gefreut!

Zwischenzeitlich hat die Linde-Aktie am Donnerstag rund zehn Prozent zugelegt. Medienberichte über eine mündliche Zusage der US-Wettbewerbsbehörde FTC für die Praxair-Fusion hatten die Anleger begeistert. Doch die Aussagen eines Linde-Sprechers haben die Euphorie wieder gedämpft.

Linde liegen demnach keine Informationen vor, dass die FTC grünes Licht für den Deal gibt. Am Donnerstag hatte das Manager Magazin ohne Quellenangabe berichtet, dass Praxair die mündliche Zustimmung erhalten habe. Daraufhin sprang die Linde-Aktie zwischenzeitlich auf das Rekordhoch von 228,60 Euro, inzwischen wurden die Gewinne aber beinahe vollständig aufgezehrt.

DER AKTIONÄR meint: Anleger sollten nicht in Panik verfallen. Es deutet nach wie vor sehr viel daraufhin, dass die Fusion genehmigt wird – auch wenn in den USA unter Donald Trump alles möglich ist. So oder so, es wird Zeit für eine Entscheidung. Spätestens am 24. Oktober muss der Zusammenschluss laut Wertpapiergesetz abgeschlossen sein. Gelingt der Deal, entsteht der größte Industriegasekonzern der Welt.

Dabeibleiben

Es ist kaum vorstellbar, dass die FTC den Deal noch kippt. Anleger sollten deshalb kein Stück aus der Hand geben. Der Vorteil: Selbst bei einem Nein der Wettbewerbsbehörden, ist das Rückschlagrisiko begrenzt, denn Linde steht auch ohne Praxair glänzend da. Die Aktie bleibt ein attraktives Investment für konservative Anleger.

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  • Sebastian Bendzus -
    Saß da das Managermagazin auf einer großen Anzahl von Calls und hat den Kurs mit Absicht nach oben getrieben mit der Meldung?
  • Sebastian Bendzus -
    Saß da das Managermagazin auf einer großen Anzahl von Calls und hat den Kurs mit Absicht nach oben getrieben mit der Meldung?

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| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

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