DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX kämpft um 10.000-Punkte-Marke - das erwartet die Anleger nächste Woche!

Im Vergleich zur Vorwoche hat sich der deutsche Leitindex kaum verändert. Am Freitag schloss das wichtigste Börsenbarometer des Landes leicht unter dem Stand vor sieben Tagen. Wichtigste Erkenntnis ist, dass der DAX den Angriff der Bären abgewehrt und einen nachhaltigen Fall unter die 10.000-Punkte-Marke verhindert hat. Große Euphorie will aber (noch) nicht aufkommen.

DAX: Kaufsignal voraus

Eine wichtige Voraussetzung für eine starke Performance der deutschen Blue Chips im Schlussquartal ist, dass endlich der Wiedereintritt in den seit April gültigen Abwärtstrendkanal gelingt. Die untere Begrenzungslinie verläuft bei etwas über 10.100 Punkten und damit nur unweit entfernt.

Sollte dem DAX dies gelingen, sollte auch der Widerstand bei 10.187 Punkten kein großes Problem darstellen. Im Anschluss hätte der Index Freiraum bis zum September-Hoch bei 10.500 Zählern. Bis zum Jahresende könnte der Markt die 200-Tage-Linie wieder angreifen, die zurzeit knapp oberhalb von 11.000 Punkten verläuft.

Nach unten sichert die wichtige 10.000-Punkte-Marke ab. Etwas darunter liegt bei 9.928 Zählern eine weitere Auffanglinie. Dieser Unterstützungsbereich sollte nicht mehr unterschritten werden, um Schlimmeres zu verhindern.

US-Berichtssaison nimmt Fahrt auf

Neue Impulse für den Aktienmarkt dürfte die Berichtssaison in den USA liefern. Institutionelle Investoren erhoffen sich Antworten darauf, ob die US-Konzerne ihre Prognosen halten können oder dem starken Dollar Tribut zollen müssen. Am Montag eröffnet IBM den Zahlenreigen nach Handelsschluss an der Wall Street. Tags darauf sind Travelers, United Technologies und Verizon an der Reihe. Am Mittwoch stehen die Quartalsberichte von American Express, Boeing und Coca-Cola an, ehe am Donnerstag 3M, Caterpillar, McDonald‘s und Microsoft folgen. Procter & Gamble macht den Abschluss.

In Deutschland werden mit Spannung die Zahlen von SAP (20. Oktober) und Daimler (22. Oktober) erwartet. Der Walldorfer Softwarekonzern hat mit seinen starken Vorabzahlen den Überraschungsmoment genommen. Etwas anderes ist es bei Daimler: Der Stuttgarter Autobauer steht nach dem Abgasskandal bei Volkswagen im Rampenlicht. DER AKTIONÄR erwartet starke Zahlen von Daimler.

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