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K+S nach den Zahlen: Das raten jetzt die Experten

Die Aktie von K+S ist im Zuge der gestern vorgelegten Zahlen wegen des eher trüben Ausblicks für das laufende Jahr kräftig unter die Räder gekommen. Blickt man allerdings auf die Einschätzungen der Analysten, so sieht das Gesamtbild für den Düngemittel- und Salzproduzenten deutlich weniger trüb aus.

So haben fast alle Experten ihre Anlageempfehlungen und Kursziele für den DAX-Titel unverändert gelassen. Die Commerzbank hat beispielsweise ihre Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Analyst Lutz Grüten erklärte, während das vierte Quartal des Düngerherstellers den Erwartungen entsprochen habe, sei der Dividendenvorschlag für 2015 höher ausgefallen. Der Ausblick jedoch sei wie erwartet schwach.

Hingegen hat das Düsseldorfer Bankhaus Lampe die Einstufung für die Papiere von K+S auf "Halten" belassen und sieht das Kursziel nur bei 20 Euro. Analyst Marc Gabriel betonte, das operative Ergebnis (Ebit I) habe das untere Ende der Zielspanne des Düngerherstellers erreicht. Positiv überrascht habe der vorgeschlagene Dividendenanstieg.

Ziel 34,00 Euro
Indes rät die Privatbank Hauck & Aufhäuser weiter zum Kauf von K+S. Das Kursziel wurde mit 34,00 Euro bestätigt. Analyst Nils-Peter Gehrmann zeigte sich trotz kurzfristiger Probleme zuversichtlich für die langfristigen Aussichten des Düngemittelherstellers. Die stark wachsende Weltbevölkerung und damit zunehmende Ernährungsprobleme machten Dünger immer wichtiger, um höhere Ernteerträge zu erzielen. Zudem sei die K+S-Aktie trotz ihrer jüngsten Erholung immer noch enorm attraktiv und im Branchenvergleich derzeit klar unterbewertet.

Mutige können zugreifen
Das Gros der Analysten hatte wegen der bekannten Probleme für 2016 ohnehin schon mit einem Ergebnisrückgang gerechnet. Vor diesem Hintergrund erscheint der gestrige Kursabschlag übertrieben. Mutige (!) Anleger können daher zugreifen und auf eine Erholung setzen (Stopp (17,30 Euro).

(Mit Material von dpa-AFX)

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