K+S
- Stefan Limmer - Redakteur

K+S Aktie: Im Fahrtwind von Potash

Die K+S-Aktie führt am Donnerstag im Handelsverlauf die Gewinnerliste im DAX an. Die Papiere profitieren von den Zahlen des US-Konkurrenten Potash. Die Turbulenzen auf den Kalimärkten haben den weltgrößten Düngemittelproduzenten im ersten Quartal weniger belastet als befürchtet.

Insgesamt hellt sich der Ausblick für das Geschäft mit dem Düngemittel zusehends auf. Konzernchef Bill Doyle sprach am Donnerstag bei Vorlage des Quartalsberichts von stetigen Verbesserungen. Allerdings schlägt der Preisverfall bei Kali weiter durch. Der überraschende Ausstieg von Russlands größtem Kaliproduzent Uralkali aus einer Vertriebsallianz hatte im Sommer 2013 den Markt erschüttert und einen Preisverfall ausgelöst.

Den Papieren von K+S gelang mit dem Kursplus vom Donnerstag der Ausbruch über den horizontalen Widerstand bei 24 Euro. Nun dürfte vorerst der Weg bis zur 26-Euro-Marke frei sein. Ernst wird es für die den deutschen Düngemittelproduzenten am 14. Mai, dann veröffentlicht K+S die Zahlen für das erste Quartal. Analysten rechnen mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden, nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum und einen gewinn je Aktie in Höhe von 0,60 Euro (Q1/2013: 0,99 Euro/Aktie).

DER AKTIONÄR geht von weiter steigenden Kalipreisen aus. Anleger sollten daher bei K+S weiter an Bord bleiben. Insbesondere nachdem sich mit dem Ausbruch über 24-Euro-Marke die charttechnische Situation aufgehellt hat.

(mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S vor der Wende

In den letzten Jahren hatte sich der langjährige K+S-Chef Norbert Steiner bezüglich Umweltfragen wenig kompromissbereit gezeigt. Sein Nachfolger Burkhard Lohr war hingegen von Beginn an wesentlich offener für einen Austausch mit den Umweltschützern, um den Kaliabbau in den deutschen Werken … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das klingt wirklich gut, aber ...

Der Kali- und Salzproduzent K+S hat heute seine neue Strategie „Shape 2030“ vorgestellt und dabei ehrgeizige Ergebnisziele ausgegeben: Demnach will das Management um den neuen Vorstandsvorsitzenden Burkhard Lohr den operativen Gewinn (EBITDA) bis 2030 auf bis zu drei Milliarden Euro steigern. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Mehr als nur Kali

Über viele Wochen hinweg ist darüber spekuliert worden, dass der neue Vorstandsvorsitzende von K+S, Burkhard Lohr, das Salzgeschäft abspalten und an die Börse bringen könnte. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wird ein derartiger Schritt von der Konzernführung nun allerdings … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das muss geliefert werden

Die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S konnte sich an den vergangenen Handelstagen wieder deutlich erholen. Um eine nachhaltige Trendwende zu vollziehen, müsste der MDAX-Konzern allerdings bei der Vorlage der Geschäftszahlen auch endlich wieder einmal positiv überraschen. DER AKTIONÄR … mehr