K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Und was kommt jetzt?

Es ist etwas ruhig geworden um den Kali- und Salzproduzenten K+S. In den vergangenen Tagen gab es keine Neuigkeiten. Aus charttechnischer Sicht deutet nach wie vor alles auf einen Angriff auf das Zwischenhoch bei 23,70 Euro hin.

Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für K+S von 22 auf 23 Euro angehoben, aber die Einstufung auf „Neutral“ belassen. Nach der Platzierung mehrerer Unternehmensanleihen halte er einen weiteren Refinanzierungsbedarf des Düngemittel- und Salzherstellers für unwahrscheinlich, schrieb Analyst Jesko Mayer-Wegelin in einer Studie. Eine Lücke drohe lediglich, falls die Kalipreise mittelfristig niedrig blieben und K+S die Dividende nicht deutlich senke.

DER AKTIONÄR rät investierten Anlegern, ihre Position mit einem engen Stopp abzusichern. Vieles deutet nach wie vor auf einen Angriff auf das Zwischenhoch hin. Noch nicht investierte Anleger sollten hingegen einen Ausbruch abwarten und dann prozyklisch eine Position aufbauen, sollte der Ausbruch gelingen. Anleger sollten jedoch im Hinterkopf behalten: Aus fundamentaler Sicht gibt es noch keine Entwarnung bei K+S. Der Kalimarkt bleibt schwierig. Zudem dürfte K+S die Dividende kürzen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S mit roten Zahlen – was nun?

K+S hat auch im dritten Quartal unter Produktionsproblemen und dem anhaltenden Preisdruck im Kali-Geschäft gelitten und rote Zahlen geschrieben. Von Juli bis September ging der Umsatz im Jahresvergleich um 22,9 Prozent auf 687,6 Millionen Euro zurück. Sowohl das Salz- als auch das Kaligeschäft … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Morgen wird es spannend

Morgen ist es soweit: K+S legt die Zahlen vor. Niedrigere Kali-Preise, Produktionsprobleme in Deutschland, Verzögerungen beim Start einer neuen Mine in Kanada und ein schwaches Salzgeschäft - die Liste der Belastungsfaktoren ist lang. Analysten rechnen für das dritte Quartal mit einem scharfen … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Ein düsterer Ausblick

Es lief zuletzt wieder rund für die zuvor monatelang gebeutelte Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S. Der MDAX-Titel konnte sich wieder deutlich von dem Ende September markierten Tief bei 15,89 Euro entfernen. Dadurch hatte sich das Chartbild auch wieder klar aufgehellt. Doch am Freitag … mehr