K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: JPMorgan sieht schwarz

An den vergangenen Handelstagen gab es zahlreiche Analystenstudien zur Aktie von K+S, bei denen das Kursziel für die DAX-Titel zum Teil deutlich über dem aktuellen Kursniveau lag. Die Experten von JPMorgan sind hingegen der Ansicht, dass die Papiere des Düngemittel- und Salzproduzenten immer noch über Abwärtspotenzial verfügen.

So hat JPMorgan-Analyst Ben Scarlett das Kursziel für die K+S-Aktie nach Rücknahme des Übernahmeangebots von Potash von 33 auf 21 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Bereits im August habe er die K+S-Aktie auf "Underweight" abgestuft und geurteilt, der Markt überschätze die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Übernahme durch die Kanadier – weshalb er nun, nachdem seine Meinung bestätigt worden ist, das Kursziel gewaltig senkt, bleibt aber offenbar sein Geheimnis....

Indes bietet K+S als alleinstehendes Unternehmen seiner Ansicht nach im gegenwärtig deflationären Umfeld kein positives Chance/Risiko-Profil. Scarlett kürzte zudem seine Gewinnschätzungen je Aktie für dieses Jahr um 2,5 und für das kommende um 15,6 Prozent.

Sehr günstige Aktie

DER AKTIONÄR ist der Ansicht, dass die Aktie von K+S zuletzt zu deutlich abgestraft worden ist. Der DAX-Titel ist nun ein absolutes Schnäppchen und glänzt nun auch mit einer satten Dividendenrendite. Die Aussichten sind dank der Fortschritte bei der wichtigen Legacy-Mine in Kanada nach wie vor gut. Mutige Anleger können daher zugreifen (Stopp: 19,00 Euro).

(Mit Material von dppa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Massive Dividendenkürzung

Wegen der niedrigen Kalipreise und der Produktionseinschränkungen im Werk Werra sank der Umsatz von K+S 2016 um 17 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis ging von 782 auf 229 Millionen und der Nettogewinn von 542 auf 131 Millionen Euro zurück – was auch Auswirkungen auf die … mehr