K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Jetzt auch noch rote Zahlen

Nachdem der Düngemittel- und Salzproduzent K+S bereits in der Vorwoche die Marktteilnehmer gewarnt hatte, die Erwartungen der Experten seien zu hoch, folgten heute die konkreten Zahlen für das zweite Quartal. Und die waren erwartungsgemäß nicht unbedingt berauschend. So verbuchte der MDAX-Konzern erneut einen Verlust.

Obwohl der Umsatz um neun Prozent auf 812 Millionen Euro gesteigert werden konnte, stand unterm Strich ein Minus von neun Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte K+S noch einen Gewinn von 19 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Vorstand begründete die roten Zahlen mit den hohen Abschreibungen und Zinsen für das neue Kaliwerk in Kanada (Bethune) sowie vereinzelte Produktionsprobleme. Im weiteren Jahresverlauf geht das Unternehmen aber davon aus, dass der Gewinnbeitrag des Bethune-Werkes im Zuge der weiteren Produktionsausweitung wieder deutlich positiver wird.

Ausblick bestätigt

Positiv: Der Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) sank vom 8,1-fachen im ersten Halbjahr 2017 nun auf das 6,8-fache. Für das Gesamtjahr rechnet K+S mit Erlösen zwischen 3,8 und 4,1 Milliarden Euro (2017: 3,6 Milliarden Euro). Das EBITDA dürfte deutlich über dem Vorjahrsergebnis liegen. Zur kompletten Konzernmeldung.


Nichts für schwache Nerven
Die Aktie von K+S bleibt ein sehr heißes Eisen. Wer dabei ist, sollte unbedingt den Stoppkurs bei 18,50 Euro beachten oder auf den Branchenfavoriten des AKTIONÄR, den kanadischen Kaliriesen Nutrien, setzen.

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