K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Interessant, interessant

Es ist schon verblüffend: Da rauscht die K+S-Aktie trotz zweier Aufstufungen zum Handelsstart nach unten, nur um sich dann anschließend wieder zu berappeln. Interessant ist dabei die Marke, bei der da Papier gedreht hat. Die Bullen können sich Hoffnung machen, dass es jetzt wieder nachhaltig nach oben geht.

Das japanische Analysehaus Nomura hat K+S von „Reduce“ auf „Neutral“ hochgestuft und das Kursziel von 17,00 auf 23,00 Euro angehoben. Eine künftig wohl stabilere Preispolitik der russischen Wettbewerber wirke positiv auf den Salz- und Düngerhersteller, schrieb Analyst Patrick Lambert in einer Branchenstudie. Im Chemiesektor hätten sich im vierten Quartal signifikante Risiken gezeigt, die auch im ersten Halbjahr 2014 fortbestehen dürften. In der zweiten Jahreshälfte sollten sich zumindest die Volumina erholen. Auf der Preisseite rechne er aber mit wenig Unterstützung. Die bestimmenden Themen für den Chemiesektor seien in diesem Jahr das Wachstum Chinas und die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Auch die Investmentbank Macquarie äußert sich optimistisch zu der K+S-Aktie. Sie stufen das Papier mit „Outperform“ ein und heben das Kursziel von 24,00 auf 30,00 Euro an.

Die Reaktion der Aktie war interessant: Vorbörslich notierte das Papier deutlich im Plus, nur um dann mit Börseneröffnung nach unten zu rauschen. Anschließend erholte sich die Aktie. Interessant: Das Tagestief markierte K+S bei 23,86 Euro – also knapp oberhalb des Ausbruchsniveaus. Dieses lag bei 23,70 Euro. DER AKTONÄR hatte Anlegern vor einem Neueinstieg geraten, einen erfolgreichen Test dieses Ausbruchsniveaus abzuwarten. Zwar ist es keine Punktlandung – aber das ist es in der Charttechnik selten. Mutige Trader können daher wieder eine Position aufbauen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Selbst der Schnee hilft kaum noch …

In den letzten Jahren war es stets dasselbe Bild: Fiel in Europa und Nordamerika Schnee, so zog auch die Aktie des Düngemittel- und Salzkonzerns K+S an. Schließlich bescheren die Schneefälle dem Kasselaner Konzern satte Einnahmen. Doch in diesem Jahr kann die gebeutelte Aktie selbst davon nicht … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Es ist aus

Es ist zweifellos ein sehr trauriger Tag für die Mitarbeiter von K+S im Bergwerk Sigmundshall in Wunstorf-Bokeloh: Das im MDAX notierte Unternehmen hat entschieden, die Produktion dort bis Ende kommenden Jahres zu beenden, weil der wirtschaftlich rentable Abbau dort immer schwieriger werde. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Durchbruch bei K+S

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat sich nach einem jahrelangen Streit mit dem Naturschutzverein BUND endlich geeinigt. Demnach plant der Konzern, weniger Salzabfälle in der Werra zu versenken. Der BUND zieht im Gegenzug die laufende Klage gegen die aktuelle Versenkerlaubnis für K+S zurück. mehr