K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Experte sieht nahezu Verdopplungspotenzial

Die Aktie des Düngemittel- und Salzherstellers K+S ist nach Ansicht der Experten vom Düsseldorfer Bankhaus Lampe unterbewertet – und zwar sehr deutlich. Denn im Rahmen ihrer jüngsten Studie zu den DAX-Titeln ermittelten die Analysten einen fairen Wert, der weit über dem aktuellen Kursniveau liegt.

So hat Analyst Marc Gabriel die Einschätzung für die K+S-Aktie auf "Kaufen" belassen und das Kursziel von 46 Euro bestätigt, was rund 90 Prozent über dem gestrigen Schlusskurs liegt. Der Rückgang der Kalipreise dürfte sich im dritten Quartal beim operativen Gewinn (EBIT) der entsprechenden Sparte zeigen und nur zum Teil vom stärkeren EBIT der Salzsparte ausgeglichen worden sein. Obwohl Konkurrenten wie Potash ihre Ausblicke wegen einer nachlassenden Nachfrage oder eines reduzierten Produktionsvolumens gesenkt hätten, sollte K+S fast seine gesamte Kaliproduktion verkaufen können.

 

Morgen wird es spannend
Morgen wird K+S die Zahlen für das dritte Quartal vorlegen. Das Umfeld war und bleibt angesichts der zuletzt wieder schwächer tendierenden Kalipreise hart. Mutige Anleger können dennoch zugreifen, da die mittel- bis langfristigen Perspektiven vor allem dank des bevorstehenden Produktionsstarts in der Legacy-Mine gut sind. Zudem ist die Bewertung mit einem KGV von 9, einem KBV von 1,0 und einer Dividendenrendite von 4,9 Prozent sehr günstig. Der Stopp sollte bei 19,00 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Margin Call -
    M. E. unterbewertet, und zwar wegen eines Vertrauensschadens (wie Leonie). Eine glaubhafte Perspektive wäre auch dringend nötig, um Vertrauen zurück zu gewinnen. Natürlich ist das Management dem langfristigen Erfolg verpflichtet und darf kurzfristige Aspekte zurückstellen. Trotzdem muss man, wenn man ein Angebot von 41 € als deutlich zu niedrig ablehnt, rasch Fakten liefern. Eine vage Perspektive bis 2020 reicht dazu nicht aus, denn der Barwert der Perspektive müsste dann ebenfalls berücksichtigt werden. Wenn der K+S-Vorstand liefert und, vor allen Dingen, die Prognosen einhält, statt sie zu revidieren, werden wir sehr bald Kurse oberhalb von 30 € sehen. Das Vertrauen wird aber erst vollends wieder hergestellt werden, wenn die Aktie über 41 € notiert, und das nicht erst in 5 Jahren.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Damit können Aktionäre rechnen

Es ist eine spannende Phase, in der sich K+S aktuell befindet. Es gibt viele Unwägbarkeiten über die Entwicklung der Kalipreise, die Effizienz der neuen Mine in Kanada und die Produktionsmöglichkeiten der deutschen Werke. DER AKTIONÄR zeigt auf, womit Analysten für das laufende und das kommende … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Die UBS hebt den Daumen

Die Experten der Großbank UBS haben die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S erneut näher analysiert. Demnach wird den MDAX-Titeln ein etwas höheres Aufwärtspotenzial zugestanden. Denn anstatt den bisher ausgerufenen 26,00 Euro beläuft sich der faire Wert laut den Analysten nun auf 27,00 … mehr
| Thorsten Küfner | 1 Kommentar

K+S: Kursziel steigt um 12,50 Euro

Die Experten der US-Großbank Citigroup sind bereits seit geraumer Zeit sehr skeptisch für die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S gestimmt. Das bleiben sie auch weiterhin. Allerdings haben sie zumindest von ihrem äußerst düsteren Kursziel für die MDAX-Titel etwas Abstand genommen. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das war zu wenig ….

K+S hat mit den Quartalszahlen die Markterwartungen verfehlt. So kletterte der Umsatz um vier Prozent auf 1,17 Milliarden Euro und das operative Ergebnis um zwölf Prozent auf 237 Millionen Euro, der Nettogewinn betrug 0,44 Euro je Aktie. Analysten hatten mit Erlösen von 1,20 Euro und einem Gewinn … mehr