K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Ein Blick auf den Chart

Die Aktie des Kali- und Salzproduzenten K+S bleibt weiter in ihrem Seitwärtstrend gefangen. Heute melden sich die Analysten von Bernstein zu Wort. Sie sehen nach wie vor Probleme bei der Aktie und raten von einem Engagement ab. Aus charttechnischer Sicht gibt es keine Impulse.

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für K+S auf „Underperform“ mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Im europäischen Chemiesektor seien erstmals seit zwei Jahren die Produktionsvolumina im Oktober wieder gestiegen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Donnerstag. Die Düngemittel-Produktion sei allerdings gesunken. In diesem Markt seien Käufe aufgeschoben worden. Dies habe offenbar belastet.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie derzeit im Niemandsland. Erst bei einem Rutsch unter die Unterstützung bei 18,50 Euro eröffnet sich Abwärtspotenzial bis zum Tief bei 15,02 Euro. Dagegen würde ein Ausbruch über das Zwischenhoch bei 23,70 Euro das Chartbild deutlich verbessern. DER AKTIONÄR hatte zuletzt eine Tradingposition mit einem kleinen Gewinn glatt gestellt. Derzeit fehlen Impulse. Ein Neueinstieg drängt sich nicht auf.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S vor der Wende

In den letzten Jahren hatte sich der langjährige K+S-Chef Norbert Steiner bezüglich Umweltfragen wenig kompromissbereit gezeigt. Sein Nachfolger Burkhard Lohr war hingegen von Beginn an wesentlich offener für einen Austausch mit den Umweltschützern, um den Kaliabbau in den deutschen Werken … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das klingt wirklich gut, aber ...

Der Kali- und Salzproduzent K+S hat heute seine neue Strategie „Shape 2030“ vorgestellt und dabei ehrgeizige Ergebnisziele ausgegeben: Demnach will das Management um den neuen Vorstandsvorsitzenden Burkhard Lohr den operativen Gewinn (EBITDA) bis 2030 auf bis zu drei Milliarden Euro steigern. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Mehr als nur Kali

Über viele Wochen hinweg ist darüber spekuliert worden, dass der neue Vorstandsvorsitzende von K+S, Burkhard Lohr, das Salzgeschäft abspalten und an die Börse bringen könnte. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wird ein derartiger Schritt von der Konzernführung nun allerdings … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das muss geliefert werden

Die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S konnte sich an den vergangenen Handelstagen wieder deutlich erholen. Um eine nachhaltige Trendwende zu vollziehen, müsste der MDAX-Konzern allerdings bei der Vorlage der Geschäftszahlen auch endlich wieder einmal positiv überraschen. DER AKTIONÄR … mehr